MyLife: Otto beerdigt sein Mode-Magazin

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 15. Juli 2013 |

OTTO_MyLife_Cover
Im Oktober startete Otto das Mode-Magazin MyLife.  Das von der Burda Creative Group aufwändig produzierte Fashion-Heft konnte man als Beleg sehen, dass auch Papier im Content Marketing für den E-Commerce noch Relevanz hat. Doch Otto hat das Heft nach drei Printausgaben wieder eingestellt. Sieben Ausgaben waren geplant.

Tabula Rasa: Auch die App dazu gibt es im iTunes-Store nicht mehr. Das 80 Seiten umfassende Magazin und die App sollten alle zwei Monate in erster Linie nicht den Umsatz ankurbeln, sondern als Marketingtool dienen. So richtig geklappt hat der Test wohl nicht.

Das Konzept von MyLife lebt, wenn auch nicht als Marke, in veränderter Form aber weiter.

MyLife: Otto verzichtet beim Mode-Magazn auf Print
Gemeinsam mit der Burda Creative Group hat Otto einen neuen, digitalen Pool für redaktionelle Inhalte konzipiert und konzentriert sich dabei auf die elektronischen Medien. Man sei dadurch bei der Themenauswahl flexibler und könnte schneller, treffsicherer und aktueller auf Fashion- und Trendthemen reagieren, heißt es bei Otto. Schließlich muss man sich nicht mehr einem zeitlichen Korsett unterwerfen.

Auch die Inhalte lassen sich modularer gestalten und über sogenannte Styleboards in den verschiedenen Kanäle wie der Otto-App oder im Blog Two for Fashion fixer und passender platzieren.

Ein weiterer Grund ist aus Sicht des Unternehmens aber auch,  dass das Web für die Reichweite und damit die nachhaltige Imagebildung für die Marke Otto inzwischen weitaus bedeutender sind - und die Ziele günstiger zu erreichen sind. MyLife, gefüttert mit Style-Tipps und Promi-Storys, wurde direkt an rund 500.000 Otto-Kundinnen verschickt.


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Thema: Marketing

Schlagworte: Otto, Magazin

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