Sie wollen Kunden für den Newsletter begeistern? Hier sind 9 Tipps

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 18. März 2014 |

Mailings, Mobile, Social Media: Worauf Marketer schwören
Formulieren Sie eine knackige Betreffzeile, bieten Sie Rabatte! So sehen Tipps zur Newsletter-Optimierung in der Regel aus. Falsch ist das nicht. Aber dann doch auf Dauer auch ein wenig dürftig. Es gibt noch mehr Optionen.  Neun davon hat jetzt die Full-Service-Agentur für E-Mail- und Social-Media-Marketing rabbit eMarketing vorgelegt. Das gute daran: Sie verraten, wie man Kunden für ein Newsletter-Abonnement gewinnen kann, selbst wenn sie vor dem Kauf wieder abspringen wollen.

1. Das ist Basisaufabe: Bewerben Sie Ihren Newsletter auf der Webseite, zum Beispiel über eine prominente Schnellanmeldebox auf der Startseite, eine Anmeldung im Header und über Links und Buttons.

2. Finden Sie über Ihr Webanalyse-Tool heraus, welche Unterseiten generell am häufigsten besucht werden und ermöglichen Sie auch dort die Anmeldung.

3. Nutzen Sie Overlays für die Generierung von Newsletter-Abonnenten. Die grafischen Elemente werden eingeblendet, wenn Besucher auf die Website kommen. Meist werden Overlays zur Bewerbung eines Newsletters in der Mitte der Seite angezeigt. Alternativ kann es auch im unteren Drittel der Seite platziert werden, das für den Internetnutzer ohne zu scrollen sichtbar ist. Die Vorteile von Overlays: Sie sind aufmerksamkeitsstärker als statische Inhalte auf der Website und haben eine hohe Resistenz gegen Pop-up- und Ad-Blocker. Zudem lässt sich über Cookies steuern, wann und wie oft die Overlays erscheinen. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass sie die Anmelderate von Newsletter-Abonnenten um ein Vielfaches steigern.

4.  Ermöglichen Sie das Abonnement spezieller Newsletter-Formate, zum Beispiel gemäß Produktkategorie. Schaut sich ein Seitenbesucher vermehrt Sportartikel an, hat er offenbar Interesse daran. Blenden Sie ein Overlay ein, das einen nutzwertigen Special-Interest-Newsletter bewirbt.

5. Interessiert sich der Shopbesucher für einen vergriffenen Artikel, bieten Sie eine E-Mail-Benachrichtigung an, wenn die Ware wieder lieferbar ist.


6. Die Schwelle für den Neuabonnenten sollte so klein wie möglich gehalten werden. Es empfiehlt sich, zunächst nur die E-Mail-Adresse abzufragen und erst später die Daten des Abonnenten anzureichern.

7. Der transparenteste Weg für die Datenanreicherung ist die aktive Bitte um die Angabe von Interessen. Der Neuabonnent kann zum Beispiel direkt nach der Eingabe seiner E-Mail-Adresse auf eine Formular-Seite geleitet werden. Alternativ kann der Link in der Bestätigungs-E-Mail des Newsletter-Abos auf eine Landeseite führen. Dort können ebenfalls die thematischen Präferenzen des Kunden abgefragt werden. Wer es nicht so eilig hat, baut erst einmal Vertrauen zum neuen potenziellen Kunden auf. Dazu eignen sich zwei- oder dreistufige Begrüßungskampagnen. Auf diese Weise gelingt später eine leichtere und genauere Abfrage der Kundeninteressen.

8.  Weitere Möglichkeiten, mehr über den neuen Nutzer zu erfahren, sind etwa die Protokollierung der besuchten Webseiten oder die Speicherung abgerufener Informationen. Werden solche Methoden genutzt, muss der Webshop die Seitenbesucher in seiner Datenschutzerklärung darauf hinweisen, dass Analysetools dazu eingesetzt werden, um die Werbung zu optimieren.

9 .Wichtig, egal wo und wie Daten abgefragt werden: Sagen Sie dem Nutzer, warum sich das Abonnement lohnt und halten Sie dieses Versprechen unbedingt ein. Wenn Sie erklären, wozu Sie das Geburtsdatum oder die Postleitzahl benötigen, ist der Nutzer eher gewillt, diese Daten weiterzugeben.

photo credit: RambergMediaImages via photopin cc

Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: Marketing

Schlagworte: E-Mail-Marketing

whitepaper Personalisierung
Personalisierung, Dynamic Pricing und Marketing-Automatisierung gehören im Onlinehandel längst ins P ...
Topartikel
Kurz vor 9: Amazon erschreckt mit massiven Verlusten, PayPal, eBay, Urbanara, Apple,
Amazon ist die Produktsuchmaschine Nummer 1 der Deutschen. Gute Sichtbarkeit im Ranking kann daher d ...
Die Top 100 der umsatzstärksten Onlinehändler in Deutschland
Die Dominanz der Top 3 im deutschen Onlinehandel - Amazon, Otto, Zalando - ist schier erdrückend. Zu ...
Christoph Lange, Zalando
Christoph Lange ist VP Brand Solutions bei Zalando in Berlin. Als Mitarbeiter Nr. 3 kam er 2008 zu Z ...
Rewe Digital: Schweizer Taschenmesser im Kampf gegen Amazon
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!Eine Studie der News-Organisation ProPublica zeigt gerad ...
Trendreport: Wie alltaugstauglich sind die Zukunftsvisionen für den E-Commerce?
Über 12.000 Produkte im ersten richtigen Virtual-Reality-Kaufhaus; ein Vertriebs-Bot, der E-Mails an ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats