Tolle Ideen für die Zukunft des Handels

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. März 2014 |

Digitale Komponenten versprechen dem stationären Handel einen zweiten Frühling. Wir stellen spannende Lösungen vor, die das Smartphone noch mehr zum Einkaufsbegleiter Nummer 1 machen und zeigen, wie das Schaufenster sprechen lernt.
Tolle Ideen für die Zukunft des Handels
Ameria packt die virtuelle Beraterin ins Schaufenster und verknüpft online und offline
   

VIP: Interaktive Lösungen für das Schaufenster der Zukunft gibt es inzwischen reichlich. Einen interessanten Ansatz wählt ameria mit der Virtual & Interactive Promotion (VIP). Über eine Rückprojektion kann eine lebensgroße Promoterin und anderer digitaler Inhalt auf eine Projektionsfläche "gebeamt" werden. Die Interaktion erfolgt dann mittels Gestensteuerung. Vorbeigehende Passanten werden mit Hilfe der Microsoft Kinect erkannt und auf spielerische Weise angesprochen. Zusammen mit PayPal QR Shopping Funktionen kann dann auch direkt am Schaufenster eingekauft werden, was der virtuelle Berater empfiehlt. Seit Mitte Februar begrüßt beispielsweise die virtuelle Promoterin „Anna“ in einer Testphase vorbeilaufende Passanten in Schaufenstern der BASE-Shops von ePlus in in Düsseldorf, Osnabrück und Ludwigshafen.

ameria VIP bei E-Plus in Osnabrück from Christian Ensslen on Vimeo.



Burger King: Okay, Burger King ist jetzt nicht jedermanns Sache. Aber die neue App von Burger King, entwickelt von Tillster,  könnte auch anderen schmecken. Die enthält nämlich nicht nur eine Bezahlfunktion, sondern soll alsbald auch Vorbestellungen ermöglichen. Vorerst nur in den USA. Engadget


Cortexica: Weltweit wird mit dem Smartphone fotografiert wie verrückt, Modefotos werden via Instagram und Co schrilliardenfach geteilt. Da macht eine Software Sinn, die die auf der Straße fotografierten Schuhe oder das im Cafe abgelichtete Kleid  erkennt und per App entsprechende Vorschläge aus einem Webshop liefert. "FindSimilar" nennt sich die entsprechende Software von Cortexica Visual Systems. Tesco und Zalando gehören zu den Testern.



Powa Tag: Noch mehr Vielseitigkeit verspricht Powa Tag: Das Tool macht es möglich, den Artikel direkt oder von einer Anzeige abzufotografieren und dann sofort zu kaufen. So weit, so normal. Das Tool nutzt aber auch QR-Codes und Audiosignale zur Erkennung. Dann kann man direkt aus der TV-Werbung heraus bestellen. Der lokale Handel soll aber nicht leer ausgehen. Erfolgt der Kauf  nach dem der Kunde beispielsweise ein Kleid in einem Schaufenster fotografiert hat, dann wird der Verkauf mittels ortsbezogenenen Daten und Beacon-Technologie dem Händler zugeschrieben. Carrefour, Laura Ashley, Adidas, Burger King und andere testen das. Kein Wunder, das Demo-Video ist sehr beeindruckend. Der Anbiezer kassiert eine Provision für Geschäfte über die eierlegende Wollmilchsau.


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Thema: Marketing

Schlagworte: App, Multichannel, Mobile

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