An der Kasse Gutscheine bieten und Geld verdienen
Im E-Mail-Marketing lassen die Unternehmen reichlich Chancen ungenutzt. Beispielsweise, wenn Sie nach der Bestätigung eines Newsletter-Abos oder nach dem ersten Einkauf keine weitere Willkommensmail folgen lassen, in der das Unternehmen sich und seine Angebote vorstellt und so das erste Interesse des Kunden verstärkt.
Besondere Rabattangebote, Gutscheine und Warenproben zur Begrüßung und für den nächsten Einkauf sind denkbar, die Sie dem Kunden als kleines „Danke schön“ für sein Interesse offerieren.
Auch auf den Transaktionsflächen im Webshop selbst, also dort wo die Bestellungsbestätigung oder die Versandbestätigung angezeigt wird, fehlt das klassischen "Darfs ein bisschen mehr sein?" häufig. Dabei könnte eine werbliche Nutzung dieser Bereiche deutlichen Mehrumsatz erzeugen. Und dabei muss es ja nicht zwingend das eigene Sortiment sein. Mit einem Affiliate-Ansatz lassen sich auch andere Erlösquellen anzapfen.„Zu Recht konzentrieren sich Shops während des Kaufprozesses darauf, ihren Kunden attraktive Angebote aus dem eigenen Sortiment anzubieten. Nach abgeschlossenem Kauf sind Konsumenten jedoch offen für neue Impulse“, erklärt Carsten Schwecke. Er ist Geschäftsführer der Perfomance-Marketing-Agentur AffiliPRINT und rät, nach einem Kauf Rabatte für passende und ergänzende Produkte anzubieten.
Klar, der Manager will Neugeschäft im Bereich "Voucher as a Service" generieren. Aber der Ansatz ist logisch. Wer dieser Tage seinen Skiurlaub bucht, der braucht vielleicht auch neue Ausrüstung. Wer Schuhe kauft, der braucht vielleicht auch Socken. Wird beispielsweise dann zur Buchung ein entsprechender Gutschein eines anderen Shops angeboten, kann das Kunden anziehen.
Passende Gutscheine anbieten
Das kann jedenfalls deutlich sinnvoller sein, als einen der zahllosen Gutschein-Flyer in ein Versandpaket zu packen, die zumindest meinereiner immer ungesehen entsorgt.
Klar sollte aber sein: Die Gutscheine sollten zur Bestellung passen.
Weitere Erlösquelle
Was auch für den Affiliate-Ansatz spricht: „E-Shops können ihren Kunden auf den Transaktionsseiten natürlich Produkte zum Up- oder Cross-Selling anbieten. Viel effektiver ist es jedoch, nach einem Kauf Rabatte für passende und ergänzende Produkte anzubieten. Käufer fühlen sich dadurch belohnt und der Shop profitiert sowohl von einer stärkeren Kundenbindung als auch von den Provisionen, die mit jedem eingelösten Gutschein verdient werden", so Schwecke. Eine werbliche Nutzung dieser Bereiche könnte laut Berechnungen von AffiliPRINT zu einem zusätzlichen Branchenumsatz von 120 Millionen Euro führen. Eine Zahl, die natürlich locken soll.
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Finde die Idee sehr gut, um das Geschaeft etwas anzukurben, wenn man den Benutzern nach der Willkommensmail einen Gutscheincode zukommen lässt oder von Sonderangeboten berichtet. Werde ich mal im Hinterkopf behalten. Besten Dank für diesen hilfreichen Artikel.