Andre`s Ansichten: Die 5 besten Tipps um Ihre Bilder bei Google auffindbar zu machen

Von Andre Alpar | 10. Mai 2012 | 3 Kommentare Kommentieren

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Bilder sind für den Online Handel die Schnittstelle zwischen Kunde und Shop. Ohne qualitativ hochwertige Produktfotos kann kaum ein Kunde gewonnen werden – Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Ebenso signifikant wie gute Bilder im Shop anzubieten, ist eine gute Platzierung der Bilder in den SERPs.

Seitdem Google die Universal Search Results eingeführt hat, in denen es nicht nur rein textbasierte Ergebnisse gibt, sind optimierte Bilder das A und O für den Erfolg eines Unternehmens. Sie können letztlich für mehr Suchmaschinenpräsenz sorgen.

Die Bildersuche ist eine der meistgenutzten Funktionen nach der gewöhnlichen Websuche. Bildersuchende können zudem aus mehr Resultaten auf einer Seite auswählen, haben folglich einen geringeren Fokus auf das erste Suchergebnis.

Hier schlummert also sehr viel Potential.

Doch auch bei SEO für Bilder gilt: Google möchte seine Nutzer mit den relevantesten und aus ihrer Sicht besten Inhalten versorgen. Es ist also durchaus sinnvoll, die Optimierung aus Sicht eines Bild Betrachters zu sehen.

Die wichtigsten Faktoren auf einen Blick:

  1. Dateiname: Der relevanteste Faktor für eine erfolgreiche Bildoptimierung ist der Dateiname. Dieser gibt Google Auskunft über den Inhalt des Bildes und muss daher das entsprechende Keyword enthalten, über welches man gefunden werden möchte. Falsch wäre also eine simple Benennung wie: „IMG3467.JPG“. Auch mehrere Begriffe können verwendet werden, allerdings sollte Spamming bzw. Keyword Stuffing vermieden werden.
  2. Alt-Text: Der Text in einem Alt-Attribut ist aus mehreren Gründen entscheidend. Auf der einen Seite hilft eine nähere Beschreibung des Bildes der Suchmaschine, das Thema entsprechend der Suchanfrage einzuordnen. Auf der anderen Seite haben Menschen mit Sehbehinderung die Möglichkeit, Informationen über das Bild zu erhalten. Es ist ratsam den Inhalt genau zu beschreiben, dabei aber wie auch beim Dateinamen die übermäßige Nutzung von Keywords zu vermeiden. Für erweiterte Informationen kann das Longdesc Attribut gesetzt werden. Dieses Element führt zu einer ausführlicheren Beschreibung des Bildes, darf aber nicht länger als 20 Wörter sein.
  3. Umgebung: Der Text rund um das Bild sollte das Keyword beinhalten. Ein optimiertes Foto hat keinen Erfolg, wenn der Inhalt der entsprechenden Seite vollkommen vom Bildinhalt abweicht. Dazu gehört auch eine Bildunterschrift mit Keyword aus dem Dateinamen. Auch wenn das Bild auf mehreren Seiten erscheint, sollte auf eine passende Umgebung geachtet werden, welche selbstverständlich „unique“ sein muss. Positionieren Sie das gewählte Bild am besten mitten im Content.
  4. Page Title: Einen ebenso entscheidenden Faktor für ein gutes Ranking eines Bildes stellen die Optimierungsmaßnahmen der Website an sich dar. Aus diesem Grund sollte das Keyword auch im Seitentitel vorkommen. Das macht Sinn, ist doch damit das Thema der Seite und damit auch des Bildes direkt ersichtlich.
  5. Links zum Bild: Auch die Offpage-Optimierung ist für das Ranking von Bildern förderlich. Nicht nur Seiten, auch Bilder sollten von anderen Seiten angelinkt werden. Stellen Sie also sicher, dass die Bilder, mit denen Sie gute Rankings erzielen möchten, dem Besucher einen Mehrwert bieten. Ebenso wichtig sind die sogenannten „Hotlinks“. Dabei werden die Bilder auf anderen Domains wiederverwendet. Dies signalisiert Google die Relevanz des Bildes und hebt damit die Indexierungswahrscheinlichkeit.

Bild Google
Neben diesen wichtigen Rankingfaktoren spielt zudem die Qualität des Bildes eine Rolle. Die Mindestgröße von 320 Pixel sollte nicht unterschritten werden. Achten Sie bereits beim ersten Upload der Bilder darauf, dass alle wichtigen Maßnahmen bedacht wurden. Dazu zählt auch das Copyright. Ein erneuter Upload kann unter Umständen zu Abstrafungen im Ranking führen, deswegen sollten bereits indexierte Bilder nicht mehr verändert werden.
Sind alle beschriebenen Aspekte berücksichtigt, erhöhen sich die Chancen auf ein gutes Ranking in den SERPs. Was letztlich der entscheidende Faktor ist, kann allerdings nicht verallgemeinert werden. Sie sollten deswegen die Entwicklung in den Rankings genau beobachten und bei Veränderungen entsprechend handeln.

Weiterführendes: Hier zum gleichen Thema ein frischer Blogpost von Google und hier etwas aus deren FAQ Bereich und von mir und einem SEO, der sich dazu viele Gedanken macht.

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Über den Autor:  Andre Alpar war mehr als drei Jahre lang Director Online Marketing bei Rocket Internet und beriet ausgewählte Portfolio-Unternehmen in strategischen Fragen des Online Marketing. Unter anderem hat er dort Projekte wie eDarling, Zalando und Groupon mitbetreut. Seit 2012 ist er Partner der Online-Marketing-Agentur AKM3: Alpar gründete bereits mehrere Unternehmen und ist als Business Angel aktiv. Er ist außerdem CMO beim Online Zigarren Händler Noblego.de. Er bloggt unter Andre.fm sowie für AKM und twittert unter @andrealpar. Für etailment schreibt er regelmäßig in einer Kolumne über seine Sicht der Dinge in Sachen Online-Marketing.

AKM3-Agentur-f%C3%BCr-SEO-SEM-SMM-und-Reputation-Management
Über AKM3:  AKM3 ist eine Online-Marketing Agentur mit Schwerpunkt Suchmaschinenoptimierung (SEO). Insbesondere durch das internationale Linkmarketing hebt sich AKM3 von anderen SEO-Agenturen ab. Bei der 2010 gegründeten AKM3 arbeiten mittlerweile über 50 Mitarbeiter. So kann für international agierende Kunden bereits für 15 Länder skalierbares Linkmarketing umgesetzt werden. Weitere Themenschwerpuunkte sind Reputation Management, Local SEO, Google Shopping und Universal Search Optimierung sowie SEA.

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Thema: Marketing

Schlagworte: Google+, seo, Ranking, Bildersuche, serps

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Eva
    Erstellt 10. Mai 2012 09:14 | Permanent-Link

    Danke für den Überblick. Die Optimierung von Bildern wird immernoch von vielen vergessen, obwohl es in der Regel nicht viel Zeit kostet.

  2. Erstellt 10. Mai 2012 09:42 | Permanent-Link

    Schöne Übersicht Andre! Als einen durchaus noch sehr wichtigen würde ich die Größe des Bildes mit aufführen. Damit ist nicht die Dateigröße in Bezug auf KB gemeint, sondern die Ausmaße eine Bildes. Denn größere Bilder haben eine wesentlich größere Erfolgschance in der Bildersuche der Suchmaschinenbetreiber auf den vorderen Plätzen positioniert zu werden, als kleine Bilder wie bspw. Thumbnails.

  3. Erstellt 10. Mai 2012 11:41 | Permanent-Link

    Eine sehr schöne und hilfreiche Übersicht, die sicherlich dem einen oder anderen weiter hilft. Denke auch, dass viele gar nicht die Wertstellung der Bilder bei Google kennen.

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