Diese Fakten zeigen, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen

Diese Fakten zeigen, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen
Manch ein Händler mag sich beim Blick auf seine Analyse-Daten und den geringen Anteil mobiler Besucher entspannt zurücklehnen. Mobile? Pah. Nicht für die paar Kunden. Doch es könnte mal wieder für viele ein unangenehmes Erwachen werden. Denn der PC gehört schon bald der Vergangenheit ein.
Gartner
hat gerade eine Prognose vorgelegt, dernach 2015 weltweit erstmals mehr Tablet ausgeliefert werden als PC. Von den knapp 2 Milliarden Smartphones wollen wir da gar nicht erst reden. Laut Branchenverband Bitkom kaufen übrigens auch mehr die Hälfte der Besitzer mit ihrem Tablet ein.
Drei Fakten, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen


Je mehr Kunden nicht mehr nach dem Kanal fragen, sondern einfach shoppen, desto eher geraten all jene ins Hintertreffen, die sich erst spät für den Multichannel-Kunden interessieren und eine bequeme mobile Shopping-Option vernachlässigen. Schließlich setzen sich die Riesen wie Amazon schon jetzt als erste Adresse in den Köpfen der mobilen Shopper fest. Das zeigt gerade der "Mobile Customer Experience Report" von ForeSee, der Amazon in Sachen Kundenzufriedenheit weit vorne auf dem ersten Platz sieht. Wal-Mart musste da schon gewaltige Anstrengungen unternehmen, um als Zweitplatzierter im Bereich Mobile nicht abgehängt zu werden.

Mobile als herausgeputzer Touchpoint wird umso dringlicher, als beinahe jeder Smartphone-Nutzer schon einmal mobil nach Produkten gesucht hat (Siehe Präsentation). Und wenn die Shop-Seite dann ein munteres Durcheinander wie in einem 1-Euro-Laden bietet, macht das auch für stationäre Kunden keinen guten Eindruck.

How Smartphones are driving customers to offline stores from axelhoehnke

Je mehr sich zudem mobile Zahlungssysteme durchsetzen und uns das Smartphone noch mehr "ans Herz wächst", desto mehr wird Mobile auch erste Wahl, wenn es nicht nur um die Shopping-Recherche, sondern auch um den Einkauf selbst geht. Dann wird es zur Gewihnheit, mal schnell das Katzenfutter bei Zooplus zu kaufen, während man noch in der Schlange beim Bäcker steht.
Diese Fakten zeigen, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen

Grafik Baynote

Mehr zum Thema Mobile Commerce finden Sie auch in unserem neuen Dossier Mobile Commerce.

Foto oben: Smartphone with shopping stuff, GPS map and signpost - Shutterstock

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Thema: Mobil

Schlagworte: M-Commerce, Mobile Commerce, Mobile

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Thorsten
    Erstellt 14. Januar 2014 12:29 | Permanent-Link

    Der Artikel reiht sich ein in Berichte, bei denen Mobile und Tablet schamlos durcheinander geworfen werden.

    Shopbetreiber, die ihren Traffic richtig bewerten und dann Rückschlüsse auf Ihr Frontend ziehen wollen, sollten sich nicht von der Aufmachung des Artikels beeinflussen lassen sondern echte Experten hinzuziehen...

  2. Daniel
    Erstellt 15. Januar 2014 12:59 | Permanent-Link
    Naja ...

    Apple hat ein Drittel der Besucher von Amazon, eine halb so große Conversion Rate und außerdem nur einen halb so goßen durchschnittlichen Warenkorb - aber die "mobile sales" sind höher? Da bitte ich um Aufklärung ...

    Davon abgesehen kann ich Torsten nur Recht geben: Diese Vermischung von Mobile und Tablet ist völliger Schwachsinn. Kann man das nicht besser recherchieren bzw. sich darüber seine eigenen Gedanken machen? Dann merkt man schnell, dass man hier nicht das intelligentest schreibt.

    Sorry für die Ehrlichkeit.

  3. Erstellt 17. Januar 2014 10:10 | Permanent-Link

    Ist ein Tablet denn nicht "mobil"?

    Natürlich müssen gerade Shopbetreiber deutlich differenzierter ihren mobilen Traffic auswerten um die entsprechenden Kunden richtig anzusprechen. Ein Smartphone-Shopper will etwas anderes dargestellt bekommen als ein Benutzer eines iPads o.ä.

    Dennoch finde ich die Grundaussage des Artikels und der Infografik absolut korrekt: M-Commerce jenseits der Notebooks und Desktop-PCs nimmt immer mehr zu und ist unerlässlich für den Onlinehandel geworden.

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