Responsive Design - Mach`s mir mobil

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 3. Januar 2013 |

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Beim Surfen auf der Couch mit dem Smartphone – wie auch sonst - bin ich mal wieder über eine mittelschwer grottig gestaltete Website gestolpert, die sich mobilen Kunden möglichst verweigert. Symptomatisch. Verzeihbar, wenn es ein kleiner Mittelständler wäre, der noch aus dem Homepage-Baukasten seines Providers schöpft. Doch das war es mitnichten.

Grund genug, daran zu erinnern, dass gerade auch der Handel Responsive Design und HTML5 zumindest im Blick haben sollte, und sich mehr noch als sich mit der Frage nach der Kompatibilität mit etlichen Browsergenerationen zu beschäftigen, lieber Websites gestalten möge, die auch oder gerade mobil funktionieren. Und vielleicht zu allererst mobil. Denn dann klappt es nacher auch mit PC-Browser.

Mastercard war es, die auf dem iPhone eine derart verschrobene Website auslieferten, dass die jämmerlichsten Layer-Hürden zur Kundenaktion auch mit den schlankesten Fingern nicht zu nehmen waren. Man muss nicht allzu weit in die breite Welt des mittelständischen Handels einsteigen, um dort ähnliche Beispiele zu finden.

Sträflich wird da die wachsende mobile Nutzung ignoriert, die beinahe täglich von neuen Studien untermauert wird und gerade im Weihnachtsgeschäft auch im E-Commerce neue Traffic- und Umsatzrekorde zeigte. Domains mit dem „m“ vorneweg, deuten zwar an, dass die Seite für mobile Geräte optimiert sein soll, doch häufig ist da Sparta der Art-Director.

Noch immer reagiert manch ein Händler nämlich auf die Forderung nach Responsive Design so, als wolle man ihn bitten, doch im Internet ganz fürchterlich unanständige Dinge zu tun. Dabei macht Responsive Design ja nichts anderes, als die Optik an jedes Endgerät automatisch anzupassen. Die Computerwoche hat das gerade noch einmal sehr schön erklärt.

Hier werden zudem Vor- und Nachteile sehr anschaulich dargestellt.

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Natürlich ist Responsive Design nicht die Mutter aller mobilen Lösungen und die letzte Antwort auf alle Fragen im Mobile Commerce. Mit zunehmender Mobil-Nutzung kann es schon jetzt Sinn machen, Mobile-Only-Lösungen zu entwickeln. Erst recht, wenn der Kunde bei der mobilen Nutzung nach anderen Elementen verlangt als der PC-Kunde. (Was ich im übrigen für Wunschdenken der Programmierer halte).Wer die Mobile-Only-Lösungen aber nicht hat, sollte Responsive Design als das geschnittene Brot der Usability-Welt begreifen.

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Dot Com Infoway – Software and Mobile Application Development Company

T3N hat eine Liste mit Tools zum Testen von Websites auf unterschiedlichen Endgeräten.


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Thema: Mobil

Schlagworte: design, Usability, Mobile

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