Lesetipps 4toGo: Was kommt, was wird - Blicke in die (digitale) Zukunft

Von Stephan Lamprecht | 7. Januar 2016 |

4toGo: Was kommt, was wird - Blicke in die (digitale) Zukunft
Die ersten Wochen des Jahres gehören den Zukunftsprognosen. Was wird 2016 und darüber hinaus wichtig. Welche Auswirkungen hat die fortschreitende Digitalisierung bereits jetzt auf den Alltag? Wie sieht unsere Zukunft aus, auf die sich auch der Handel einstellen muss? Frisch für Sie zusammengestellt, 4 Lesestücke, die uns aufgefallen sind.

Was kommt, was geht, was bleibt? 16 Thesen für 2016

Die Kollegen von Horizont haben 16 Thesen für das kommende Jahr zusammengestellt.

These: Für einige Geschäftsmodelle wird es reichlich eng, während andere überraschen werden.

Bester Satz: "Kein Wunder, dass ein neuer 20-Euro-Schein mehr Reaktionen hervorruft, als die nächste Mobile-Payment-Sau, die durchs Dorf getrieben wird."


The Web is quietly creating a generation of miserable kids

Auf The Next Web wurde ein nachdenklich stimmender Artikel veröffentlicht, der sich mit den Auswirkungen unserer digitalen Welt auf den Nachwuchs beschäftigt. In sozialen Netzwerken zeige sich etwa das Phänomen, dass Jugendliche ein öffentliches Profil und ein "privates" Profil pflegen. Nur Letzteres zeige, wie die Person tatsächlich sei.

These: Untersuchungen zeigen, dass Kinder und Jugendliche verstärkt unter Einsamkeit, mangelndem Selbstvertrauen und Traurigkeit leiden. Schuld daran sei die Nutzung von sozialen Netzwerken.

Bester Satz: "Of course, there was bullying and abuse but you could escape by simply removing yourself physically from the situation. Children today do not have such a luxury when a smartphone goes everywhere they do."


Die analoge Welt ist in Estland passé

Im Handelsblatt (Print und Premium) wird das Leben in Estland geschildert, wo all die Technologien bereits heute zum Einsatz kommen, die auch von etailment regelmäßig aufgegriffen werden.

These: Die Gesellschaft Estlands ist der digitale Vorreiter Europas. Wirtschaft und Wissenschaft zeigen sich neuen Technologien besonders aufgeschlossen. Das zieht selbst Wissenschaftler aus den USA an.

Bester Satz: "Warum soll ich in einem Onlineformular meinen Namen, Geburtsdatum und Adresse angeben, wenn die Behörde diese Informationen sowieso hat?"


Ray Kurzweil’s Mind-Boggling Predictions for the Next 25 Years

Kurzweil darf wohl zu Recht als ein Genius unserer Zeit beschrieben werden. Der Chef der technischen Entwicklung hat bereits viele Technologie in der Vergangenheit vorhergesagt. Bei Singularityhub schaut er erneut in die Glaskugel.

These: Digitalisierung und Biologie werden stärker verschmelzen, dank Biotechnologie. So werden wir in 20 Jahren bereits, wie im Film "Matrix" Informationen in unser Gehirn "uploaden".

Bester Satz: Each of these technologies DEMATERIALIZED, DEMONETIZED, and DEMOCRATIZED access to services and products that used to be linear and non-scalable.


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Thema: News

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