5 Startups mit sozialer Botschaft

Von Klaus Janke | 12. Juni 2013 |

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Kommerz und sozialer Anspruch - das geht nicht einfach zusammen, aber, immerhin, es geht. Zahlreiche Unternehmen beweisen mittlerweile, dass sich Social Business und klassische E-Commerce-Geschäftsmodelle verbinden lassen. etailment stellt fünf davon vor.



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Beliya:Annika Busse und Andrea Noelle verkaufen über den Onlineshop seit September 2012 Handtaschen und Accessoires. Ein Teil des Umsatzes fließt an Kinder in Afrika. Jedem der sechs Produkte fällt jeweils eine Komponente zu: Die Handtasche finanziert Schulbücher, die Umhängetasche das Essen. Alle sechs Produkte zusammen finanzieren einem afrikanischen Mädchen oder Jungen ein ganzes Schuljahr. Der Name des Kindes, das gefördert wird, ist auf einem Anhänger am Produkt angebracht. Das Hamburger Start-up legt auch Wert darauf, dass die Taschen nachhaltig produziert werden.

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Emils Feinkost: Bio-Dressings und Dips - in Spitzenqualität, aber ganz ohne Zusatzstoffe. Das ist der hohe Anspruch, den sich Jens Wages und Michael Wiese, ein ehemaliger Unternehmensberater und ein Ex-Werber, 2009 stellten. Seit 2012 setzen sie ihre Vorstellungen in Stuttgart um. Für die Produktion arbeiten Menschen mit psychischen Erkrankungen, die zurück ins Berufsleben finden wollen. Die Produkte sind mittlerweile in vielen Feinkost- und Bio-Geschäften bundesweit sowie im eigenen Onlineshop erhältlich. Für den schnellen Erfolg sorgte unter anderem der Publikumspreis als "Bestes neues Convenience-Produkt" auf der Bio-Leitmesse Biofach in Nürnberg. Emils Feinkost wird übrigens von den Sustainable Business Angels unterstützt, zu denen unter anderem Bionade-Gründer Peter Kowalsky gehört. 

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Entia: Hochwertige Handwerksprodukte aus Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderung tätig sind, bietet das Online-Versandhaus, das seinen Sitz in Much im Rhein-Sieg-Kreis hat. Gründer Michael Ziegert will das Prinzip Nachhaltigkeit ökologisch, ökonomisch und sozial umsetzen. Im Shop präsentiert er mittlerweile fast 1000 Produkte aus insgesamt 70 Werkstätten, darunter Holzspiele, Dekogegenstände, Wohnaccessoires und Schulzubehör, alles "Dinge, die lächeln".

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Fraisr: Das Ebay für die gute Sache - so in etwa kann man den Online-Marktplatz beschreiben, den die Berliner Alex Schwaderer, Lukas-C. Fischer und Oskar Volkland im vergangenen Jahr gelauncht haben. Das Prinzip: Wer über Fraisr verkauft, spendet einen Teil des Erlöses für einen wohltätigen Zweck. Der Verkäufer legt vorher fest, wofür gespendet wird und wie hoch der Spendenanteil vom Verkaufspreis sein soll. Fraisr arbeitet fest mit Organisationen wie Amnesty International, Deutsches Rotes Kreuz und Die Tafeln zusammen. Natürlich will das Unternehmen selbst auch Geld verdienen und bekommt 6 Prozent vom Umsatz.

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Schokolade hilft immer: Edle Schoko-Pralinen mit Aufschriften wie "Vertrauen", "Freude" oder "Glück" bietet die im Herbst 2012 gegründete Plattform an. Das Modell: 25 Prozent des Verkaufserlöses gehen an gemeinnützige Projekte. Der Käufer erhält einen Software-Code, über die er das Projekt auswählen kann. Die Pralinen werden in erster Linie als Werbe- und Kundengeschenke vermarktet. Hinter dem Projekt steht die Münchnerin Marianne Obermüller, Gründerin des Social Innovation Centers Earthrise Society.

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