Kurz vor 9: Rewe pocht auf die Frische, Amazon baut Drive-in-Supermarkt, Zalando, Best Buy, Mobile Shopping, Spreadshirt, Mymuesli, Foot Locker

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. August 2016 |

Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Die Empfehlung der Bundesregierung, einen Notvorrat an Lebensmitteln und  anderen Dingen im Haus zu haben, macht das Thema Hamsterkauf derzeit zum großen Sommerloch-Thema in den Medien. Und der Handel? Keine Google Adwords zu "Hamsterkauf" - nirgends. Nicht mal bei Amazon spezielle Paketangebote. Liebe SEOler und SEAler in den Handelsketten: Habt ihr da vielleicht gerade das große Geschäft verpasst? Aber vielleicht ist es doch nur ein Sommerloch-Trend.

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Rewe pocht auf die Frische:

Rewe will sich vor dem Start von Amazon Fresh in Deutschland, der derzeit für das Frühjahr 2017 geweissagt wird, deutlicher in den Köpfen der  Kunden festsetzen und startet dazu für den Lieferservice die Kampagne „Ich mag’s liefer frisch“. Die Werbung rückt also vor allem die Frischegarantie in den Fokus. Die Kampagne für den Lieferservice wird vor allem online ausgespielt.

Zalando-Tochter zLabels geht fremd:

zLabels, Private Label-Schmiede für Zalando, "strickt" nun die Eigenmarken auch für Wettbewerber. So gibt es das Schuhlabel Zign künftig auch beim britischen Online-Händler Asos und ist bei Amazon präsent. TW


Spreadshirt macht B2B-Subshop dicht:

Spreadshirt beerdigt nach zweieinhalb Jahren seinen Sub-Shop Yink, mit dem B2B-Kunden mit Großbestellungen erreicht werden sollten. Neuhandeln

Mymuesli treibt Internationalisierung voran:

In Stockholm und Täby hat Mymuesli nun seine ersten Filialen außerhalb der D-A-CH-Region eröffnet. Bei der internationalen Expansion sieht der Cerealienspezialist "noch viel Raum nach oben". LZ

INTERNATIONAL


Baut Amazon Drive-in-Supermarkt?:

Amazon baut laut Geekwire in Seattle unter dem Geheimnamen ‘Project X’ offenbar gerade an einem Supermarkt. Der soll laut den Plänen vor allem als Drive-in-Laden funktionieren. Doch bittet nun erst mal nicht hyperventilieren. Derartige aufgebohrte Click & Collect-Modelle werden landauf landab von Händlern in den USA und Europa erprobt. Ernst nehmen muss man das gleichwohl. Einen ähnlichen Laden plant Amazon auch im kalifornischen Sunnyvale. Über die Zukunft des E-Food-Geschäfts und die Pläne von Amazon sprechen wir auch bei etailment Summit am 29. September in Frankfurt.

Best Buy holt im Web auf:

Best Buy steigert den Anteil seiner Online-Umsätze von rund 8,6 auf 10,8 Prozent. Die Online-Umsätze der Elektronikkette stiegen damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 835 Millionen Dollar. Best Buy schafft im zweiten Quartal insgesamt einen Umsatz von 8,5 Milliarden Dollar. Plus 0,8 Prozent. Es ist das erste Plus seit drei Quartalen. Mit mehr Profit erfreut Best Buy zudem die Börse.  IR

Foot Locker hat digitalen Ehrgeiz:

Der amerikanische Einzelhandelskonzern Foot Locker sieht seine digitalen Umsätze auf den Weg zur 1-Milliarde-Dollar Marke. Für das erste Halbjahr meldet die Handelskette einen Umsatz von 3,7 Milliarden Dollar (+4,3 Prozent) bei steigenden Umsätzen. IR
 

One Kings Lane geht als Schnäppchen weg:

Einmal mehr endet ein hochfliegendes Startup im E-Commerce auf dem Boden der Realität. Der Möbel-Anbieter One Kings Lane, einst mit bis zu 900 Millionen Dollar bewertet, geht nun für 30 Millionen Dollar an Bed Bath & Beyond. ReCode


TRENDS & FAKTEN

Mehr Mobile Shopping:

Mobile Shopping wird bei den Deutschen immer beliebter. 35 Prozent der Online-Shopper benutzten 2015 mindestens einmal monatlich ihr Smartphone, um Bestellungen aufzugeben. 2012 machte das nur gut jeder Zehnte. Gleichzeitig sank die Zahl der Konsumenten, die noch nie mobil eingekauft haben, von 70 auf 48 Prozent. Die Zahlen nennt die PwC-Studie "Total Retail 2016"

Flugreisende wollen digital shoppen:

43 Prozent der Flugreisenden wünschen sich an Bord Online-Bestellung von Services am Flughafen (Taxi, Kofferdienst), 29 Prozent der Befragten hätten gerne die Möglichkeit, während des Flugs online Duty-free-Artikel zu shoppen und diese anschließend am Gepäckband abzuholen. Eine Lieferung der im Flughafenshop gekauften Artikel nach Hause wünscht sich jeder vierte Befragte (24 Prozent). Das sagt eine Umfrage von Bitkom.

Zahl des Tages:
Lieferheld und Lieferando sind laut BrandIndex von YouGov die bekanntesten Lieferservices in Deutschland. Sie liegen mit 68 beziehungsweise 64 Prozent vor Pizza.de mit 46 Prozent. Wiwo

Unser Kongress: Was geht im Onlinehandel heute? Was passiert morgen? Antworten gibt’s beim etailment Summit am 29. September in Frankfurt. Wo es lang geht beim Omnichannel sagen Macher und Könner wie Helmar Hipp von Cyberport, Neela Montgomery als Konzern-Vorstand Multichannel-Retail der Otto Group, Jan Kegelberg von SportScheck, Timo Schamber von Liefery, Christoph Lange von Zalando, jede Menge Startups, Günther Althaus von ANWR und Business-Vordenker Tim Leberecht aus dem Silicon Valley.

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