Die heißesten 9 Startups des Sommers

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Juli 2013 |

Start-up mifitto
Wer dachte in Sachen Mode und Design sei bei Start-ups bereits das letzte Wort gesprochen, der Markt besetzt, der sieht sich getäuscht. Vor allem in Sachen Mobile und Service werden eine Reihe von Neugründungen dem Markt auf den Leib geschnitten. Aber auch in anderen Bereichen gibt es noch Luft für frische Idee.  etailment stellt neun schnittige Startups vor. 

clinkle Start-up
Clinkle:
Das Start-up des 22jährigen Lucas Duplan hat es bereits ins Wall Street Journal geschafft, 25 Millionen Dollar Finanzierung eingesammelt, das Interesse von Paypal-Mitgründer Peter Thiel erregt und  ist dabei zunächst nichts weiter als eine mobile Payment-Plattform , die den Geldaustausch per App ermöglichen will. Auch Händlern soll beim Kasssieren eine App genügen. Das kennen wir ähnlich auch von anderen Diensten wie dem demnächst startenden Yapital. Clinkle will zunächst über Nutzer an Schulen und Universitäten wachsen.  Mehr bei GigaOM

 

Mifitto: Mit einem Messverfahren für Schuhe und Textilien in 3D und einer Fußumriss-Vermessung per App will Mifitto Kunden bei der Auswahl helfen und Retouren senken. Demnächst soll das System des Krefelder Start-ups bei ersten Partnershops eingesetzt werden.

Start-up mifitto

Trustev: Der Gewinner des “Tech All Stars Awards 2013” der EU will der Einkauf per sozíalem Fingerabdruck in Echtzeit erleichtern. “Using real time collation of multiple sources of dynamic social data, combined with traditional data sources, our system generates an individual's Trustev score which can be measured against established thresholds to allow, disallow or flag any transaction”, beschreibt Trustev aus Irland das Angebot.

Kisura: Nach Modomoto, Outfittery und Co dachten sich die Macher von Kisura, dass auch Frauen Stilberatung benötigen. Geschäftsführerin Tanja Bogumil, einst im Customer Relationship Management bei Mister Spex, kann sich gerade über Finanzierungshilfe von der Investitionsbank Berlin freuen.  Beim Berliner Start-up stellen die Kundinnen nach Fragebogen und einem Gespräch mit Stylisten eine Vorauswahl zusammen, aus der dann in einem virtuellen Showroom ausgewählt werden kann. Die dann bestellte Ware kann dann daheim einer weiteren Prüfung unterzogen werden.  Auf Wunsch können sich Kundinnen auch beim Fitting der gelieferten Artikel beraten lassen. Hier prüft der Stylist anhand eines Fotos oder per Webcam den Sitz der Kleidung und gibt Empfehlungen für die finale Auswahl.

 

kisura start-up

NumberFour: Marco Börries, der einst Star Division und Star Finanz baute, holt 38 Millionen Dollar Anschubfinanzierung für ein Projekt, dass nicht einmal ein fertiges Produkt vorzuweisen hat. Die Softwareschmiede NumberFour will vor allem kleinen Unternehmen eine App-Plattform bieten, "die einen Rund-um-Service angefangen von Produktivitäts-Tools über Kommunikationswerkzeuge, Hilfsmittel für die Bereiche Sales, Produktion, Einkauf oder Versand aber auch Finanzen und bis hin zu Reservierungsfunktionen" bietet, schreibt Mobilbranche. Ein Einsatzfeld seien Loyality-Programme. Börries: „Zwei Clicks und jedes kleine Café kann ein Treueprogramm wie Starbucks haben”.


Glamloop: Lust auf ein bisschen Luxus? Das Münchner Start-up Glamloop mit Alexandra Podeanu (ex-Rocket-Internet) und Kiana Mardi (ex-Zalando) will ab Sommer Preloved Fashion aus dem Hig-End-Bereich anbieten und baut auf den Second-Hand-Boom. Finanziert wird die Plattform, auf der Kunden auch ihre Klamotten verkaufen können, von Capnamic Ventures, OP Ventures (France Télécom-Orange/Publicis) und Holtzbrinck Ventures. Das Pre-Loved-Segment wird mit rebelle.de,  secondglam.com, kleiderkreisel.de, maedchenflohmarkt.de, vintagehub.de, vite-envogue.de und kirondo.de aber gerade zu Tode geherzt - wenn auch in teils unterschiedlichen Segmenten.

glamloop start-up

Eflear:
Als Online-Marktplatz für Antik- und Vintage-Möbel, der auch Suchaufträge an ausgewählte Händler abwickelt, will Eflear im Sommer debutieren. Das Berliner Start-up ist beim Accelerator-Programm von Springer dabei.

Stylemarks:  Ein mobiler Marktplatz zum Entdecken und Verkaufen von Vintage und Second Hand-Design, also quasi Fab für Gebrauchtes, so tritt Stylemarks.de als App-Lösung an. Das Start-up wird von hub:raum, dem Inkubator der Deutschen Telekom, gefördert.

Snapfashion: Wo gibt es das schicke Outfit von dem Typen in der S-Bahn? Foto per App machen und Snapfashion fragen. Die schon 2012 gestartete visuelle Suchmaschine will beim Finden der passenden Klamotte und dem passenden Store helfen. Das britische Start-up schlägt dann entsprechende Produkte der Affiliates vor.


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Thema: News

Schlagworte: Start-ups

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