Diese 7 Startups müssen Sie 2013 noch kennenlernen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 22. November 2013 |

Es gibt Startups, die haben eine Geschäftsidee, die in der Nische gut funktionieren kann. Andere haben vor allem einen flotten Ansatz, der nachahmenswert erscheint. etailment hat sich einige interessante Lösungen aus Deutschland und anderen Ecken der Welt angeschaut, die man in diesem Jahr nicht übersehen sollte. 

Streethub
Dienste, die versuchen über Location-Based-Services und Push-Mitteilungen in den Laden zu locken, ploppen gegenwärtig in Serie auf. Einen interessanten Ansatz verfolgt die Online-Plattform Streethub. Der Marktplatz versammelt lokale Händler, 130 sollen es zum Start in London sein, und zeigt nicht nur Shops in der Nähe an und ihre Waren, sondern erlaubt auch eine Click&Collect-Funktion für die Boutique um die Ecke.

streethub

Der Gugl

Lecker: Chalwa Heigl, war die e-Star Gewinnerin des „bvh-Young Business“ auf dem etailment-Summit. In ihrem Shop DerGugl bietet sie feine, kleine Kuchen. Die sehen a) gut aus, sind b) lecker c) liebevoll verpackt d) handgemacht. Vor allem hat die ehemaliger Werberin rund um das kleine Küchlein eine charmante Markenwelt aufgebaut und mit einer rollenden „Gugl-Verkaufs-Patissierie, „Das kleine Laster“ genannt, ungewöhnliche Marketing-Ideen.

gugl

Provenance
Provenance ist ein britischer Marktplatz, der ein wenig wie Etsy daherkommt. Doch die Plattform setzt nicht allein auf den Verkäufer, sondern will auch transparent machen, wer eigentlich der Hersteller ist und vor allem wo der Hersteller sitzt. Wenn ein Kunde also ganz bewusst etwas bei einem Hersteller in Salisbury kaufen will, dann hilft die Karte bei der Suche. Wäre bestimmt tofte für alle überzeugten Kölner, die ganz sicher nie etwas aus Düsseldorf kaufen würden.

 

provenance

500Trends
Man verbinde den Look von Pinterest mit Follower-Prinzipien und bastele daraus einen Online-Marktplatz, der sich der Inspiration verschreibt. Heraus kommt dabei 500Trends aus Thailand. Limitierung gehört dabei zum Prinzip: verkauft werden Artikel aus dem Mode-Umfeld, für die die Kunden vorher votiert haben. Auch der Preis soll dann mit Herstellern und Händler verhandelbar sein. Das Prinzip ist nicht neu. Aber in der Kombination mit sozialen Elementen und einer bildfreudigen Plattform recht ansprechend.

Epresia
Sie kennen das Problem. Was schenken? Epresia liefert dazu nach Abfrage einiger biografischer Daten sowie Vorlieben des zu Beschenkenden entsprechende Vorschläge und verweist dann auf Produkte in Partnershops. Noch ist die Datenbank (Beta-Modus) der Gründer Florian Pinger und Lars Zimmermann dünn. Für meine Schwiegermutter habe ich nichts gefunden. 

 

epresia

Wunderherz
Der Name ist hübsch: Wunderherz. So heißt der Webshop für Babyartikel von Martina Klank. „Als frischgebackene Mutter einer kleinen Tochter und mit jahrelangem Einsatz in der familiengeführten Werbeagentur, lag die Idee eines Onlineshops für Mütter auf der Hand“, heißt es auf der Website. Prima, aber ein bisschen mehr Personality und Individualität jenseits des Mama-Blogs würde man sich von dem soliden Shop genau deshalb schon wünschen.

vintybag
Vintykids
Noch mehr Kinderkram: Im Oktober öffnete der Onlinehändler VintyKids, kommt aus den Niederlanden, auch in Deutschland seine virtuellen Pforten für gebrauchte Kinderkleidung. Den Verkauf eigener Waren macht VintyKids den Eltern sehr convenient. VintyKids Tasche bestellen, die mit den Kleidungsstücken befüllen und versandkostenfrei an VintyKids schicken. Das Sortieren der Ware, das Erstellen professioneller Fotos und den Versand an die Käufer übernimmt die Plattform und macht dafür Fifty-Fifty. Natürlich wird auch Neuware verkauft.

 


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Thema: News

Schlagworte: Start-ups

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