Eye-Candy mit Augmented Reality, Hologrammen und Projektionen in 3D (Easter egg inklusive)

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 20. April 2012 |

Ich mag ja diese Spielereien mit Augmented Reality, Hologrammen und 3D-Projektionen, die Digital Natives in zwei Jahren  als Lösung auf C64-Niveau ansehen werden, bevor sie sich dann in fünf Jahren in der Kommunikation in der Breite durchsetzen. Gegenwärtig ist das eher noch was für Marken und Unternehmen, die besonders lifestyleig und innovativ oder einfach nur jung daherkommen wollen. Oder sie haben neben einem experimentierfreudigen CMO eine Agentur, die sie von tollen Lösungen überzeugen konnte.

Ich habe einfach mal wieder ein paar tolle Beispiele gesammelt. Als Inspiration, oder auch nur zum gucken und staunen.

Zum Beispiel Burberry. Da wird der Catwalk in Peking zum Hologramm und das Umziehen der Models geht auch schneller.



Das kann natürlich auch ein Nachteil sein. Wenn Kate Moss dann nur noch als Hologramm dabei ist. Das war übrigens schon 2006 bei Alexander McQueen. Was auch zeigt, wie lange es dauert bis technische Neuerungen zum Alltag werden.  Die Telekom kann damit sogar noch auf der Cebit Menschen staunen machen.


Und das in Zeiten, in denen solche technischen Gimmicks bereits Firmenpräsentationen aufhübschen.


Bis die erweiterte Realität in den Fußgängerzonen ankommt, ist es aber doch nicht mehr so lange hin. Zumindest zeigt ein Projekt aus Barcelona wie man sich selbst zu einem Souvenir machen kann



Be Your Own Souvenir! from blablabLAB on Vimeo.

Be Your Own Souvenir! from blablabLAB on Vimeo.

Man kann die Realität natürlich auch in ein Schaufenster packen, das man nach Gutdünken verändern kann.



Interactive Display Window Concept from Gustaf Engström on Vimeo.




Das ist Ihnen nicht Augmented Reality genug:
Dann probieren Sie ihre nächste Tissot-Uhr doch demnächst direkt im Schaufenster an.


Mir ist das ja ein bisschen zu kleinteilig. Deswegen bin ich auch ein großer Freund von Fassaden-Projektionen mit 3D-Effekt. Das sieht manchmal besser aus als der Film (The Tourist), der damit beworben wird ...


... und macht richtig was her, wenn man einen entsprechend attraktiven Laden hat. So wie Ralph Lauren:



oder man verbindet das wie Fanta mit Erinnerungen an ein Arcade-Game:


Nochmal zurück zu Augmented Reality: Das ist inzwischen sogar bei Massenmarken wie Axe angekommen, auch wenn man selbst dabei ziemlich merkwürdig aussieht. Vor allem braucht man nicht einmal mehr selbst eine App oder ein iPhone, um etwas lächerlich zu wirken.


Aber wenn man mit AR dank des ZDF auf der heimischen Couch herumspielt, ist das alles nicht so schlimm. Zumal sich in der Verknüpfung mit einer TV-Serie und ausgerechnet Ijon Tichy in gewisser Weise ein Kreis zu schließen scheint.


Einen hab ich noch: Schließlich ist bald das Fest mit dem Hasen: The Talking Augmented Easter Egg

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Thema: News

Schlagworte: Augmented Reality, 3D

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