Kurz vor 9: Amazon dreht an der Preisschraube, Facebook hat mehr Gefühle, Pinterest, Whole Foods, Instacart, Vicampo, Yourhome, Otto

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 25. Februar 2016 |

Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Die Welt wird immer komplexer. Und weil das so ist, gibt es bei Facebook nun auch neben dem Like-Button zusätzlich Emojis, um eine breitere Gefühlspalette auszudrücken. Das ist keine Spielerei. Spannend wird es, wenn sich die Reaktionen für die Daten-Analyse der Werbekunden nutzen lassen. Nur kommen die vielfach mit der Auswertung der bisherigen Daten kaum hinterher.
reactions


Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Mainzer Wein-Startup sammelt 5 Millionen Euro ein:

Das Mainzer Wein-Startup Vicampo holt in einer Finanzierungsrunde 5,3 Millionen Euro herein. Die Gründer Felix Gärtner, Daniel Nitz und Max Gärtner setzten bei Vicampo vor allem auf den Vertrieb von Winzerweinen, die wegen kleiner Mengen nicht in den regulären Handel gelangen können. Die neue Finanzierungsrunde wurde vollständig durch bestehende Altinvestoren getragen, unter anderem durch die Venture-Capital-Fonds Passion Capital und e.ventures sowie Familiengesellschaften. Die will Vicampo in diesem Jahr mit  20 Millionen Euro Umsatz erfreuen.

Otto startet Yourhome nun offiziell:

Otto hat jetzt den Start seinen neues Möbel-Spezialshops Yourhome offiziell bestätigt. Los gehts nach einer mehrwöchigen Softlaunch-Phase am 1. März. Vom Start des Shops wissen etailment-Leser bereits seit Dezember. Neben den bereits bestehenden Spezialshops wie schlafwelt.de oder naturloft.de ist yourhome.de bereits der achte Spezialshop des Unternehmens.

Versandlösung sammelt Millionen ein:

Das E-Commerce Startup SendCloud, das Onlinehändlern mit einer All-in-One Lösung die Zusammenstellung der Versanddienstleister, Bestellübersicht, Versandabwicklung und die automatisierte Kundenkommunikation vereinfacht, hat in einer Finanzierungsrunde 2 Millionen Euro bei den niederländischen Investmentfirmen TIIN Capital und Brabantse Ontwikkelings Maatschappij (BOM) eingesammelt.

INTERNATIONAL


Amazon erhöht Mindestbestellwert:

Amazon hat in den USA den Mindestbestellwert für die kostenlose Lieferung auf 49 Dollar erhöht. Zuvor lag der Betrag bei 35 Dollar. Die Erhöhung macht das Prime-Angebot interessanter, zeigt aber auch, wir sehr selbst bei Amazon die Logistik aufs Gemüt und die Bücher drückt. 

eBay belohnt "soziale" Kunden:

eBay testet in Mexiko das Social Media-Programm „eBay Social“. Das gleicht auf den ersten Blick den Kollektionen, die auch hierzulande von Nutzern angelegt werden können, bietet aber einen interessanten Spin: Werden über die Empfehlung bei „eBay Social“ Produkte eingekauft, gibt es für den Empfehler einen Rabatt beim nächsten Einkauf.

WholeFoods paktiert mit Instacart:

WholeFoods weitet in den USA offenbar seine Kooperation mit dem Schnelllieferdienst Instacart aus. Die Rede ist von einer Beteiligung in unbekannter Höhe und einem mehrjährigen Logistikvertrag.

TRENDS & FAKTEN

Pinterest wird schlauer:

Die Bilder-Pinnwand Pinterest wird für die Nutzer nun noch attraktiver. Die Pins zu Rezepten und Kinofilmen auf der Plattform werden mit zusätzlichen Daten angereichert. Zu Food-Bildern gibt es beispielsweise Zusatzinformationen wie Zutaten und Zubereitungszeiten.

Facebook zeigt mehr Gefühl:

Facebook weitet seinen Like-Button aus. Nutzer können mit den "Reactions" über Emojis nun auch weitere Gefühle ausdrücken. Damit können Nutzer Reaktionen wie Love, Haha, Wow, Traurig und Wütend auswählen.

Kunden wollen mehr Lieferoptionen:

Keine ganz neue Erkenntnis: Hohe Versandkosten und lange Lieferzeit verhindern den Bestellabschluss. Das sagt die Studie "Delivering Consumer Choice: 2015 State of e-Commerce Delivery" des Versandlösungsanbieters MetaPack. Erhellend sind aber einige Detailergebnisse: So hat beinahe jeder zweite mindestens schon einmal teurer eingekauft, weil die Lieferoptionen besser und bequemer waren. Mehr Details zur Studie in Kürze bei etailment. 


Zahl des Tages: Der Einsatz mobiler Kassen soll in den kommenden Jahren dazu beitragen, Checkout-Prozesse im deutschsprachigen stationären Einzelhandel zu optimieren, so ein Ergebnis EHI-Studie „Kassensysteme 2016“. 67 Prozent der Studienteilnehmer planen künftig, den Checkout-Prozess auch auf mobilen Geräten abzuwickeln. Bereits heute kassieren knapp 10 Prozent der Unternehmen zusätzlich mobil. An der Umfrage haben sich 51 Handelsunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt.
 

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Grafik des Tages:
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