Zalando: Kleiner Relaunch, große Wirkung

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 9. November 2012 | 1 Kommentar Kommentieren

zalando relaunch
Wie auch schon beim Rebrush von Amazon vor einigen Wochen, macht auch der soeben erfolgte Relaunch bei Zalando für Gelegenheitsnutzer keinen großen Unterschied. Die optischen Veränderungen der Webseite sind eher unauffällig. Evolution ist angesagt.

Der Relaunch des Onlinehändlers, Teil des E-Commerce-Imperiums der Samwer-Bürder, zeigt sich vor allem im Detail  und soll eine spürbar verbesserte Usability und damit auch steigende Konversion bringen. 

Man muss schon Hardcore-Kunde sein, um zu bemerken, dass der blaue Navigationsbalken nun grau unterlegt ist. Die Tüte am Warenkorb wurde durch das Zalando-Paket ersetzt. Das passt auch besser zu einer durchgängigen Gestaltung der Marke. Statt reiner Produktangebote ist die Startseite zudem bei der Bilddarstellung deutlicher an Themen orientiert. Gütesiegel sind prominenter platziert.

Schuhe Zalando
Zalando: alte Optik

Laut Internetworld hat Zalando das neue Design, das insgesamt ein wenig luftiger und hochwertiger daherkommt,  in mehrmonatigen A/B-Tests erstellt. Dabei dürfte sich gezeigt haben, dass die nun prominent und großflächiger mittig platzierte Suchleiste den Kunden den Schritt in die Zalando-Welt deutlich erleichterte. Eine gute Idee.  Wenn auch noch nicht so groß gestaltet wie bei Amazon. 

zalando mobil

Es funktioniert trotzdem. "Der Anteil der Shopbesucher, die sie nutzen ist seit der Änderung signifikant gestiegen. Dadurch verzeichnen wir auch einen leicht positiven Effekt in der Conversion Rate generell.", sagt Filip Dames, Chief Experience Manager bei Zalando, bei Internetworld.

Auch mobil wirkt Zalando extrem aufgeräumt. Der schlichte Look  ist derzeit eine Art Usability-Standard auf dem Smartphone, den beispielsweise auch Baur für sich nach etlichen Wurstfinger-Tests für gut befunden hatte.


Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: News

Schlagworte: Zalando, Usability. Relaunch

Kurz vor 9: Uber bringts von Tiffany’s, Baur,
Uber wird Lieferdienst für Händler: Ich sags ja, Uber ist nicht nur ein Taxi-Ersatz. Nun plant Uber ...
Topartikel
Shopwings:
„Laziness as a Service“ nennen sie in den USA den Trend zu mehr Bequemlichkeit. Davon will auch Shop ...
E-Commerce braucht TV, aber keine Agentur (Plus: 8 Tipps für den idealen TV-Spot im E-Commerce)
Wenn Startups, insbesondere Online-Startups loslegen, dann setzen sie zum Launch meist auf Performan ...
Dwight Cribb
Bremsklötze, Scheuklappen, Schützengräben, Lähmschichten – die digitale Transformation stottert in v ...
Wie P&C und Zalando Curated Shopping aufmischen
Hallo, Herr Rösch! Hier spricht Lea. Ich bin Ihre persönliche Stilberaterin und stehe Ihnen in Zukun ...
Mobile: Die Top-Performer setzen sich ab
Deutschland holt beim Mobile Traffic mächtig auf. Muss es wohl auch. Denn in Europa liegt es immer n ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 19. November 2012 16:37 | Permanent-Link

    In der Tat für Web Design im Ecommerce immer mehr nach der Nützlichkeit ausgerichtet und nicht nach dem rein optischen Eindruck damit es "besser" aussieht. Ich finde es ist bei Zalando trotzdem gelungen besser aus zu sehen als vorher. Bei Amazon sind die Fortschritte da nicht so groß, die Website ist seit über einem Jahrzehnt überfrachtet.

stats