Kwizzme: Wenn der Händler zum Kunden kommt

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Den E-Commerce einfach mal von hinten herum, von der Nachfrage-Seite her, aufzäumen.  Das ist die Idee des US-Start-up Ubokia - sprich Übokia. Der Kunde sucht ein Produkt, der Händler spricht ihn auf der Plattform an.

Hierzulande will ab heute kwizzme.com die Wünsche der Kunden gezielt mit Angeboten zusammenbringen.  Das Modell: Der Kunde sucht, der Händler kommt.

„kwizzme.com funktioniert wie ein Schwarzes Brett“ erklärt Gründer und CEO Torsten Ostmeier das Prinzip. „Äußere ich einen Wunsch, erhalte ich persönliche Angebote. Biete ich etwas an, sehe ich die Wünsche, die zu meinem Angebot passen.“  Käufern will kwizzme so die Suche nach dem besten Shopping-Angebot ersparen.

Ob das funktioniert? Ubokia hat derzeit knapp 200.000 registrierte User und 400.000 Unique Visits.  Neugierige vermutlich. Die langfristigen Aussichten: unklar. 

Schließlich muss der Kunde nach einer Suchanzeige immer erst ein Angebot abwarten.  Das funktioniert wohl eher bei hochpreisigen Produkten und langfristig geplanten Einkäufen. So will denn auch kwizzme, quasi Myhammer.de für Produkte, mit besonderen Service-Features punkten.  So kann der Kunden beispielsweise beim Kauf einer Waschmaschine nicht nur nach Leistung und Preis entscheiden, sondern auch Lieferbedingungen und weitere Anforderungen individuell definieren. Anbieter, Privatleute und Händler, können wiederum ohne zusätzlichen Marketingaufwand den Kunden kontakten. 

Finanzieren will sich die Plattform über erfolgsabhängige Provisionen für Anbieter. In der Startphase ist die Nutzung von kwizzme.com komplett kostenlos.


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Thema: Player&People

Schlagworte: Start-up, Kwizzme

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 1. August 2012 16:42 | Permanent-Link

    Hallo Olaf!

    Interessanter Beitrag. Ich könnte mir ein Dienst dieser Art auch gut für den B2B Bereich vorstellen.

    Grüße,
    Jonas

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