Samwer-Brüder: Peinlicher Klon-Fehler bei Pinspire

Pinspire Pinterest
Kommentar zu Pinterest auf Pinspire (Screenshot: Thomas Promny)

Die Brüder Oliver, Marc und Alexander Samwer haben nicht nur eine Nase für Trends, sondern sind auch als Copy-Könige verschrien. Ob Zalando oder Pinspire, dass dem erfolgreichen Vorbild, der Bilder-Pinnwand Pinterest beinahe aufs Haar gleicht, schnell sind  sie mit dem Inkubator Rocket Internet zur Stelle, um eine brauchbare Ideen zu klonen.

Das kann manchmal richtig peinlich werden, wenn, wie Digital-Experte Thomas Promy in den AGB zu Pinspire entdeckte, sogar juristisch Nachhilfe beim Vorbild genommen wird. 

In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nimmt Pinspire denn auch Anleihen bei Pinterest bei den Hinweisen auf Rechtsverletzungen. So heißt es bei 7.2. in Klammern: "Ein solches Formular wird bei pinterest.com zur Verfügung gestellt. Sollte dies bei pinspire.de nicht der fall sein, bitte Rücksprache halten, da dann diese Ziffer 7 ausführlicher zu regeln ist."

Inzwischen hat das Unternehmen den peinlichen Kommentar der juristischen Abteilung wieder entfernt. Im Web geht der Spott indes weiter. Da kann sich Karljo Seilern, CEO von Pinspire, noch so Mühen der Plattform mit kleineren Hochzeitstörtchen einen eigenen Anstrich zu geben


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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. mk
    Erstellt 14. März 2012 17:03 | Permanent-Link

    Das erinnert mich ein wenig an die Anfänge von StudiVZ (kennt das noch jemand?) - dort machte der Quellcode einer frühen Version doch auch starke Anleihen beim blauen Vorbild.

  2. Erstellt 14. März 2012 18:16 | Permanent-Link

    Ach, pinspire ist ein billiger deutscher Clon. Die werden nie mit pinterest konkurrieren können. Das wäre so, als wolle man mal schnell facebook oder twitter nachbauen.

  3. nk
    Erstellt 14. März 2012 23:05 | Permanent-Link

    Ich finds ja einigermaßen bemerkenswert, wie beim Thema Kopieren mit zweierlei Maß gemessen wird. Die Hobby-Filmgucker sind die bösen Raubmordkopierer aus dem Internet, die gewerblich handelnden millionenschweren Unternehmer sind die „niedlichen Kopierkönige“, Copycats, die „juristisch Nachhilfe“ in Anspruch nehmen. Ob juristisch gesehen Layouts oder Ideen nun schutzfähig sind oder nicht, die Debatte ist wirklich entlarvend, wie in dieser Gesellschaft die Brötchen verteilt werden.

  4. Erstellt 14. März 2012 23:42 | Permanent-Link

    Vollkommen unbescheiden sei darauf hingewiesen - hier: https://twitter.com/#!/kriegs_recht/status/179609476448534528 wurde zum ersten Mal darauf hingeweisen, ich denke, Thomas hat das dann recht fix aufgegriffen.

  5. Wigger
    Erstellt 15. März 2012 21:18 | Permanent-Link

    Wird eh mal Zeit dass jemand mal vorgeht und das Modell in D klein macht. Rechtlich ist diese Art von posten wihl nicht haltbar. Das ist zu eigenmachen von fremden Inhalten. Schon mit 2 Profis gesprochen. Der Minilink ist nicht ausreichend. Wir haetten vermutlich schon lange was unternommen, nur weil wir es uns leisten koennten, aber den Arerger will man wohl nicht haben.

  6. Erstellt 30. März 2012 14:53 | Permanent-Link

    Ich frage mich wie die Copycats das hinkriegen, kopieren die alles von der Originalseite oder bekommen die sogar vom Original den Quellcode ? Die Frage ist berechtigt wenn die Copycats solche dummen Fehler machen :-).

  7. Okidoki
    Erstellt 30. Juni 2012 19:48 | Permanent-Link

    Einfach lächerlich alles zu kopieren und dann zu hoffen das große geld zu machen. Die sind ja schlimmer als die chinesen

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