8 Gipfelstürmer - Startups aus Österreich und der Schweiz

Von Stephan Lamprecht | 5. Oktober 2015 |

Ein Blick in die Nachbarschaft - Startups aus Österreich und der Schweiz
Auch heute blicken wir auf einige Unternehmensgründungen - diesmal schaut etailment einmal über die Grenzen. Wir stellen Startups aus Österreich und der Schweiz vor.

Wer sich auf die Suche nach Startups in den Alpenregionen begibt, muss nicht lange suchen. Inzwischen arrivierte Anbieter wie Doodle, Paper.li oder Runtastic stammen aus der Schweiz bzw. Österreich.Die Medien beider Länder beklagen allerdings fast unisono, dass dort keine Startup-Kultur herrsche, und blicken neidvoll nach Deutschland. Wie es scheint, müssen Gründer dort noch beharrlicher sein, um die Widerstände auf dem Weg zum eigenen Unternehmen zu beseitigen.


Diese Unternehmen haben die ersten Hürden erfolgreich genommen.

Rita bringt’s

Worum geht es?

Ein vegetarisches Mittagessen frisch nach Hause oder ins Büro geliefert. Wer in Wien lebt, kann diesen Service nutzen. Die genutzten Verpackungen sind ökologisch und vollständig biologisch abbaubar und geliefert wird mit dem Lastenrad. Der Mindestbestellwert beträgt 12 Euro.

Wer macht es?

Gegründet hat das Unternehmen Gerald Költringer, der eine Internetagentur betreibt. Die Rita gibt es indes tatsächlich. Rita Huber ist die Köchin, die ihre Passion für gesunde Ernährung und bewusste Lebensweise mit den Kunden teilt.

Ein Blick in die Nachbarschaft - Startups aus Österreich und der Schweiz

Codecheck

Worum geht es?

Verbraucher, die wissen wollen, was in Hautcremes und Lebensmitteln drin steckt, bietet Codecheck auf seiner Site und mit einer App die Gelegenheit. "Gesund einkaufen" lautet das Motto des Angebots.

Wer macht es?

Gründer Roman Bleichenbacher stellte die Verbraucherinformationen schon etwas als Gemeinschaftsprojekt zusammen. Nun soll aber nach Abschluss einer Finanzierungsrunde so richtig durchgestartet werden.

Farmy.ch

Worum geht es?

Der Name ist Programm. Bei Farmy können gesunde und nachhaltig angebaute Lebensmittel frisch von regionalen Erzeugern online bestellt werden. Wer keine Zeit hat, Obst, Gemüse und auch Fleisch direkt in einem Hofladen einzukaufen, bestellt in der Schweiz bei Farmy.

Wer macht es?

Tobias Schubert und Roman Hartmann stecken als Gründer hinter dem Angebot und konnten im vergangenen Dezember auch eine Investorengruppe von ihrem Angebot überzeugen.

Movu

Ein Blick in die Nachbarschaft - Startups aus Österreich und der Schweiz
Worum geht es?

Ein klassisches Vermittlungsportal. Bei Movu dreht sich alles um die Themen Umzug. Die Reinigung der Wohnung kann ebenfalls gleich bestellt werden. Der Anwender gibt seine Rahmendaten ein und erhält die Angebote der angeschlossenen Unternehmen.

Wer macht es?

Die Movu AG wurde von Nenad Nikolic, Laurent Decrue und Nicolas Bürer gegründet. Im Verwaltungsrat findet sich mit Dr. Peter Hogenkamp ein über die Grenzen der Schweiz bekannter Internetunternehmer.

Timelack

Worum geht es?

Das österreichische Unternehmen vermittelt Online-Assistenten für unterschiedlichste Aufgaben. Wer seine Aktivitäten in Social Media auslagern möchte oder keine Zeit für eine gründliche Recherche zu einem Thema hat, kann hier einen Fachmann buchen. Knapp 10 Euro pro Stunde kostet das dann.

Wer macht es?

Das junge Team um die drei Gründer konnte mit dem Geschäftsführer von KTM, Stefan Pierer, einen prominenten Unterstützer gewinnen.

Zirb

Worum geht es?

Bei diesem Anbieter aus Österreich können die Kunden Raumluft-Systeme erwerben. Ein angenehmes Raumklima ohne Chemie zu schaffen, ist das Ziel. Gefertigt werden die für unterschiedliche Einsatzgebiete konzipierten Geräte aus dem Haus der Zirbelkiefer, auch Zirbenholz genannt.

Wer macht es?

Die drei Gründer Benedikt Handler, Carl Simbruner und Nikolaus Stieldorf betreiben ihr originelles Angebot in Innsbruck.

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Pomodo

Worum geht es?

Eine leckere Mahlzeit genießen und zugleich bedürftigen Mitmenschen helfen? Das geht, wenn es nach dem Kopf der Gründer geht. Die Kunden laden sich eine App auf ihr Smartphone und besuchen eines der teilnehmenden Restaurants. Ein Foto des (hoffentlich) gelungenen Essens aufnehmen und eine kurze Bewertung schreiben. Das sind die Voraussetzungen für eine Spende an die Kindernothilfe Österreich.

Wer macht es?

Marvin Musialek und Tamas Feldman kamen auf die gute Idee.

Waschbote

Worum geht es?

Keine Zeit oder keine Lust auf die eher lästige Pflicht des Wäschewaschens und Bügels? In Österreich hilft der Waschbote. Die schmutzige Kleidung wird an der Haustür abgeholt und kommt gepflegt wieder nach Hause. 45 Euro kostet der Wäschesack für knapp 5 Kilogramm Schmutzwäsche.

Wer macht es?

Hinter der Idee stecken die drei jungen Gründer Daniel Ziolkowski, Silvester Triebnig und Michael Malik, die darauf hoffen, eine Marktlücke in Österreich zu schließen.


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Schlagworte: startups

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