Infografik: Verlinkung im Online-Handel ist alles

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 17. Dezember 2012 |

social commerce
Facebook-Commerce gehört vermutlich zu den Trends, die vielleicht erst in ein paar Jahren Absatzeffekte zeigen. Wenn der Einsatz lohnt, dann gegenwärtig eher als Marketinginstrument. Social  Commerce fokussiert sich deshalb gegenwärtig mehr darauf, dass Einkaufserlebnis der Nutzer miteinander zu verknüpfen.

Eines der wichtigen Learnings dabei: Das klappt umso besser, desto mehr der Händler bereit ist, ein breites Portfolio sozialer Funktionalitäten im eigenen Webshop einzubauen. Schließlich bestätigt beispielsweise der "2012 Social Commerce IQ: Retail report" von 8thBridge, dass 70 Prozent der Befragten der Studie neue Produkte eher über Facebook-Freunde als über das Unternehmen direkt kennenlernen. Mehr als die Hälfte fragt zudem die Facebook-Freunde beim Shopping um Rat.

"Verlinkung im Online-Handel ist alles" titelt deshalb eine sehenswerte Grafik der Online-Marketing-Agentur Suxeedo.

Nur wenn also fröhlich verlinkt und Chancen zur Vernetzung geboten werden, dann hat auch der Facebook-Shop überhaupt eine Chance. Und sei es dann auch nur für Kundenbindung und Image. Und Social Commerce insgesamt?

Nicht jeder Like ist auch gleich ein Umsatz-Euro. Das belegt die Studie von 8thbrigde. 64 Prozent sagen, dass mehr Facebook-Likes nicht die Wahrscheinlichkeit  erhöhen, dass sie ein Produkt auch kaufen. Aber die Ware und die Marke manifestiert sich damit schneller und leichter im Relevant Set.

Umso wichtiger ist dann aber eben auch, überall und immer Optionen zur Verlinkung und Vernetzung zu bieten. Wer das wie das Design-Kaufhaus Fab.com mit Inbrunst  betreibt, für den wird Social Commerce eher zum Wachstumshebel, wenn auch andere Elemente wie Mobile und emotionales Shoppingerlebnis konsequent umgesetzt werden. 

 

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Thema: Social Commerce

Schlagworte: Facebook

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