Wie Wal-Mart Lust auf Facebook und seine Läden macht

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 22. Oktober 2012 |

Walmart facebook
Wenn Händler nach erfolgreichen Beispielen für den Dialog mit dem Kunden bei Facebook suchen, dann landen sie schnell bei dm Drogeriemarkt, weil dort mit ungeheuer viel Einsatz und sehr persönlich mit dem Nutzer umgegangen wird. Der Austausch mit den rund 800.000 Fans ist intensiv.

Wer wissen will, wie man das noch toppen kann, der sollte sich den Auftritt von Wal-Mart bei Facebook ansehen. Dem US-Händler gelingt es nämlich, Dialog, Aktionen und Verkaufsimpulse auf eine sehr elegante und spielerische Art zu verbinden, so dass  die Unterhaltung mit den über  23 Millionen Fans auch an der Kasse spürbar werden dürfte.

Drei Mechaniken sind dabei besonders beachtenswert.

Ein Projekt nennt sich beispielsweise " Toy Land Tuesday".  Dabei werden Preissenkungen für einzelne Produkte auf Basis der Abstimmung der Fans in den einzelnen Filialen umgesetzt. Das erzeugt nicht nur Interaktion, sondern auch entsprechenden - kalkulierbaren - Absatz in den Märkten.

Ein weiteres Modell nennt sich "Get connected" das spezielle Angebote für Facebook-Fans bietet. Exklusive Produkte  und Angebote erhöhen eben den Reiz, der Fanpage treu zu bleiben.

Obendrein wird es zudem in Kürze das Programm "Walmart Gifts" geben, das Trendprodukte im Spielzeugbereich anzeigt (Weihnachten naht) und Geschenkvorschläge auf Basis der Wunschliste der Freunde bei Facebook machen soll. Der Wunschzetttel aus dem klassischen Webshop wird damit quasi bei Facebook sozialisiert.

Den ganzen anderen Kram, Rezepte, Infos zu Aktionen, Bespaßung, Umfragen, Mitmachaktionen bietet Wal-Mart natürlich auch. Ach ja, und all das bietet Wal-Mart auch noch einmal heruntergebrochen mit spezifischen Fanpages für rund 3500 lokale Märkte.

(via)


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Thema: Social Commerce

Schlagworte: Facebook, Wal-Mart

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