Zwei deprimierende Grafiken zur Stimmung im Online-Handel

Mehr Wachstum durch mehr Auswahl. Rund 45 Prozent der befragten Händler wollen künftig eine größere Auswahl anbieten. Das zeigt der Konjunkturindex (e-KIX) vom Kölner Institut für Handelsforschung (IFH Köln) und dem Branchenverband HDE.  Der Einzelhandelsverband rechnet für das laufende Jahr mit Online-Umsätzen in Höhe von 33,1 Milliarden Euro. Trotzdem reicht die Stimmung längst nicht mehr an den Jubel-Sommer 2012 heran.

Ja, grundsätzlich positiv gestimmt sind die Online-Händler. So gehen rund 83 Prozent der Online-Händler davon aus, dass sich die Geschäftslage verbessern oder zumindest stabil bleiben wird. Der Index zur aktuellen Lage der Online-Händler fällt zwar im Juni leicht, jedoch nicht mehr so deutlich wie in den Monaten zuvor.

Allerdings haben die allgemeinen Konjunkturaussichten die Hoffnungen ingesamt eingetrübt. Vor einem Jahr war die Stimmung und die Erwartung deutlich besser.
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Thema: Studien

Schlagworte: e-kix, Konjunktur, Prognose, IFH Köln

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 17. Juli 2013 00:29 | Permanent-Link
    Hier zeigt sich die Qualität des Managements

    Das nennt man dann wohl schlecht geplant, oder keine Ahnung. Prinzipiell sind derlei Indizes Humbug, weil sie nichts anders machen, als Wunsch und Wirklichkeit vergleichen. Sicher werden viele sagen, dass es entsprechende empirische Daten gibt, auf denen die Erwartungen basieren, in den meisten Fällen wird hier aber die Vorgabe des Managements umgesetzt. Damit lässt ein solcher Index vor allem Rückschlüsse auf die Qualität des Managements zu :-)

  2. Frank
    Erstellt 17. Juli 2013 09:01 | Permanent-Link
    Preisk(r)ampf

    Vielleicht wurden auch nur die falschen Händler gefragt? Unser Wachstum liegt ungebremst bei 20 - 40% im Vergleich Jahr zu Jahr.

    Mag vielleicht auch daran liegen, dass man den Preisk(r)ampf nicht mitmacht. Wenn man die Preisvergleichsseiten analysiert kann man schon erkennen wer automatisiertes reMarketing nutzt um die Preise zu korrigieren.

    Kompetenz und Service reichen den Kunden um einen angemessenen Preis zu rechtfertige. Wir merken selber, dass wenn ein Produkt beim Preisvergleich auf Platz 3 - 5 liegt MEHR Klicks bekommt als wenn es das günstigste in der Liste wäre.

    Die Kunden misstrauen zu günstigen Angeboten.

  3. Johannes
    Erstellt 17. Juli 2013 11:26 | Permanent-Link
    Wer ist noch profitable? Steigende Adwords Kosten / Mehr Wettbewerb / Adwords Dominanz in den Serps

    Mich würde mal interessieren wie profitable Online-Händler wirklich noch sind. Bei den immer höher steigenden Adwords Kosten und den über die natürlichen Suchergebnisse immer geringere Klickzahlen.

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