Big Data: Wie Otto und Co ihr Wissen nutzen

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 16. Oktober 2012 |

big data
Web,, Smartphones, Social-Media, bei Filialen auch noch Kassenergebnisse, RFID undundund - Händler haben mehr und mehr Daten zur Verfügung und können sie kaum noch bewältigen. 

Wem es aber gelingt, "Big Data" zu verwalten, der verschafft sich Wettbewerbsvorteile. So beispielsweise der US-Händler Macys.  Der ist inzwischen in der Lage, mehrmals täglich neue Preise festzulegen und kann damit besser auf die Wettbewerber reagieren.

Mit optimierter Datenhaltung und dem Einsatz von In-Memory-Technologie gelang es Macys, die Analyse von Terabyte an Daten über das gesamte Sortiment auf eine Zeit unter zwei Stunden zu drücken und kann nun Preise im Tagesverlauf mehrfach anpassen.

Otto wiederum nutzt unter anderem Predictive-Analytics-Software. Diese unterstützen den Einkauf dabei, die Stückzahlen bei den Lieferanten so nah wie möglich am Ist zu platzieren und so letztendlich den Gewinn zu steigern.

Das sind nur zwei von 34 Fallbeispielen aus dem neuen BITKOM-Leitfaden „Big Data im Praxiseinsatz – Szenarien, Beispiele, Effekte“ (pdf).  Der106seitige  Band stellt Chancen und Herausforderungen im Big Data-Markt vor, untersucht die Marktentwicklung und liefert dazu Beispiele von Unternehmen. Trockene Kost, aber ein Thema mit Mehrwert. „Mit Big Data können Unternehmen bei der Vorbereitung von Management-Entscheidungen entscheidende Wettbewerbsvorteile erzielen“, sagt BITKOM-Vizepräsident Volker Smid.


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Thema: Studien

Schlagworte: Daten

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