Die Top 20 iOS Apps im Februar 2013

Von Karsten Werner Karsten Werner | 18. März 2013 |

App Monitor Februar 2013
Der App-Monitor für den Februar 2013. Mit einer methodischen Änderung: iPhone Apps, die auch auf dem iPad genutzt werden, wurden aggregiert ausgewertet: Aus "ebay Mobile" und "ebay für das iPad" wurde "ebay". Das erklärt den neuerlich großen Abstand in der Nutzungsreichweite gegenüber dem Dezember 2012 zwischen ebay und Amazon auf dem Apple-Tablet: Unser fortlaufender 'Couch Commerce-Vergleich' zwischen den beiden Marktschwergewichten, ist im Rahmen dieser Erhebung damit vorerst hinfällig geworden. Die Auf- und Absteiger in der Infografik.

Neu im Hosentaschen-Commerce: McDonald's. Schafft auf dem iPhone den Sprung in die Charts (vormals 21.). Das Burger-Imperium zeigt, wie Mobile Couponing funktionieren sollte: Ohne "Vorzeigen", ohne "Scannen", ohne "Kann ich mal die Nummer sehen?", ohne irgendeinen Aufwand oder Fremdscham-Faktor für Kunden oder Service-Personal. Oder kurz: Gutes Mobile Couponing ist, wenn man am Service Point nicht mit seinem Smartphone hantieren muss. Man gibt beim Bestellen einfach die Gutscheinnummer an.

Aufsteiger: Google Maps. Steigt auf beiden Plattformen in die Charts ein. Apple Maps? Nicht in Sicht. Obwohl längst gefixt, hängt der hauseigenen Navigationslösung offensichtlich immer noch das Negativimage der Frühphase an: Als Apple CEO Tim Cook den Kunden die Konkurrenzprodukte empfohlen hatte. 

Absteiger: Youtube auf dem iPad. Seit die App nicht mehr vorinstalliert ist (iOS6), geht es für die Nutzungsreichweite des Video-Portals auf dem iPad abwärts. Von 14,5% im Dezember 2012 auf 10,1% im Februar 2013 gefallen, hat der Dienst damit absolut ein Minus von 30,5% zu verkraften. Wer dachte, dass "Youtube halt Youtube ist", irrte sich: Jeder kann hier verlieren, denn auch im Überangebot an Medien auf den Mobil-Geräten gilt das 'Paradox of Choice': Sich gezielt für oder gegen eine Anwendung zu entscheiden, ist in der Masse an Unterhaltungs-Apps nicht mehr einfach. Wenn dann noch ein Dienst aus dem Default-Katalog eines Plattformbetreibers fliegt, jagd man ihm nicht mehr unbedingt nach. Es gibt schließlich ausreichend viele andere Alternativen, um sich die Zeit zu vertreiben. Das neuerliche Kräftemessen von Amazon, Apple und Google durch gegenseitige Hindernisse, Restriktionen und Blockaden innerhalb ihrer jeweiligen Distributionsplattformen, zeigt hier also erstmals eine deutliche Wirkung.


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