E-Mail-Abonnenten, Fans und Follower - Was wirkt am besten?

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. Oktober 2012 | 1 Kommentar Kommentieren

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Die E-Mail soll tot sein? Pustekuchen. Fast die Hälfte aller deutschen Online-Verbraucher tätigen einen Kauf nachdem sie eine E-Mail mit einer Marketingbotschaft erhalten haben. Deutlich dahinter mit immerhin noch respektablen 15 Prozent liegen zum Kauf verführende Facebook-Mitteilungen.

Diese Zahlen nennt eine (wohl nicht ganz uneigennützige) Studie des Interactive Marketing Providers ExactTarget. Befragt wurden mehr als 1.200 deutsche Online-Konsumenten über 18 Jahren.

Die Resonanz auf E-Mails verwundert nicht gar zu sehr. 45 Prozent abonnieren einen Newsletter, um über Schnäppchen und Rabatte auf dem laufenden zu bleiben.  40 Prozent wollen über neue Produkte und Angebot informiert werden.

Auch sonst läuft die E-Mail dem Netzwerk Facbeook noch den Rang ab.  94 Prozent aller deutschen Online-Verbraucher haben mindestens ein E-Mail-Angebot  mit Marketinginhalten abonniert. Dagegen interagieren 39 Prozent aller Verbraucher in Deutschland über Facebook mit Unternehmen.

32 Prozent der Fans wollen dabei auch bei Facebook Infos über Sonderangebote erhalten oder so über Produkte und Dienstleistungen up-to-date bleiben. 

Auch der erste Klick am Morgen geht zunächst zur E-Mail (71 Prozent) Dann kommt lange nichts und dann Facebook (13 Prozent).

Abgeschlagen dagegen Twitter: 7 Prozent aller deutschen Konsumenten interagieren über Twitter mit Unternehmen. Hauptmotiv: Über aktuelle Entwicklungen informiert bleiben (27 Prozent). 22 Prozent folgen Unternehmen, um Infos zu Sonderangeboten zu erhalten. Ebenso viele wollen etwas über neue Produkte erfahren.

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 2. Oktober 2012 19:29 | Permanent-Link

    Klar, die Email ist nicht tot. Das sehe ich auch so. Diese Infografik zeigt aber auch, dass man die anderen Kanäle nicht vernachlässigen sollte. Schließlich, so sehe ich das zumindest, sind 13 Prozent hinsichtlich dem "Morgenmedium" Facebook oder die 39 Prozent an Interaktion mit den Konsument/Kunden auf Facebook nicht zu verachten. Und dann kommt eben noch Twitter und so weiter. Es macht also der Mix.

    Viele Grüße an diesem Dienstagabend,
    Jonas

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