Fakten und Zahlen für das Weihnachtsgeschäft: Was uns das Ausland lehren kann

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 13. November 2012 |

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Im englischsprachigen Raum ploppen sie gerade in Serie auf: Zahlen, Daten und Fakten zum kommenden Weihnachtsgeschäft. Eine Reihe von Studien in den USA und Großbritannien geben Hinweise, wie Onlinehändler auchhierzulande noch besser vom Feiertagsshopping profitieren können und wie das Kaufverhalten aussehen wird. 

Klar ist: Es wird mehr online eingekauft, die Warenkörbe werden größer, mobil wird wichtiger und gesucht  wird nach den Weihnachtsgeschenken schon jetzt im Web. 

Natürlich lassen sich die Zahlen nur bedingt auf den deutschen Markt übertragen, doch sie sind ein hilfreicher Fingerzeig, welche Trends deutsche Händler in diesem Winter erwarten dürfen. etailment  hat die spannendsten Ergebnisse zusammengestellt. 

Schon im vergangenen Jahr kauft etwa jeder dritte Bundesbürger ab 14 Jahren Weihnachtsgeschenke im Internet. Hierzulande dürfte der erste große Trafficschwung indiesem Jahr von Amaz0n ins Netz gelockt werden. Die Cyber Monday Woche, größte Angebotsaktion des Jahres auf Amazon.de, startet am 23. November und  bietet bis 30. November  mehr als 1800 Blitzangebote mit Tausenden Produkten und Preisnachlässen bis zu 50%.

Wie in den USA Geschenke im Web geshoppt werden

Eine Studie von PriceGrabber sagt, dass  31 Prozent der US-Kunden eine Shopper-App auf dem Smartphone haben. 82 Prozent davon wollen sie zum Weihnachtseinkauf nutzen, um Geld zu sparen. 32 Prozent wollen sich zudem dafür eine App herunterladen. 70 Prozent interessieren sich besonders für Coupon-Apps.

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Aber das ist noch kein Massenmarkt. 2012 wollen 6 Prozent aller Kunden Weihnachtsgeschenke mobil einkaufen (2011: 4 Prozent), 62 Prozent gehen per Desktop auf die Suche. Aber: 66 Prozent der Mobile Shopper wollen das auch in jedem Fall mit dem Smartphone machen.

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Laut einer Studie von Deloitte wollen 68 Prozent der US-Kunden mit Smartphone dieses auch zum Weihnachtsshopping nutzen.  Von diesen werden auch höhere Ausgaben erwartet.

88 Prozent aller Kunden wollen laut Pricegrabber  im Internet vor allem nach Schnäppchen suchen.

75 Prozent der US-Kunden werden dabei besonders nach einem kostenlosen Versand Ausschau halten.

Zum Vergleich: Laut einer Umfrage des bvh wünscht sich hierzulande beinahe jeder zweite Kunde (46 %) den Verzicht auf Versandgebühren

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Laut Deloitte, das in der Studie erwartet, dass 45 Prozent aller Kunden online einkaufen, werden sich 48 Prozent der Konsumenten rund um den Einkauf auch via Social Media ins Shoppinggewühl stürzen. 54 Prozent hoffen dabei auf Rabattfunde, 53 Prozent auf Tipps und 47 Prozent auf Produktbewertungen.

Nach der Deloitte-Studie finden übrigens 71 Prozent eine kostenlose Lieferung mit kaufentscheidend. (Die komplette Studie als pdf)

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Wie die Briten einkaufen

Für Großbritannien erwartet eBay, dass 55 Prozent der Kunden öfter als im vergangenen Jahr mobil auf Shoppingtour gehen.   39 Prozent wollen Preise und Produktinfos auf diese Weise checken.

4,6 Milliarden Pfunden (2011: 3,7) werden die britischen Kunden in den ersten beiden Dezemberwochen online ausgeben. Knapp 1 Milliarde davon wird mobil ausgegeben, sagt eine Umfrage von  IMRG und Capgemini. eBay erwartet sogar, dass bis zu ein Drittel der Produkte mobil geordert werden.

Marin Software erwartet, dass der 3 .Dezember jener Tag sein wird, an dem die Briten die meisten Onlineeinkäufe tätigen. werden. Das dürfte aber auch am dortigen Cyber Monday von Amazon  liegen. 

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Thema: Studien

Schlagworte: Mobile Commerce, Weihnachten

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