NCR-Studie: Kunden wollen Multichannel

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 26. Februar 2013 |

ncr studie
Die größte Bedrohung für den Umsatz ist vermutlich der Händler selbst, wenn er sich online nicht zum Freund macht.  Dabei muss er im Grunde nur den Wegen des Kunden folgen. Rund 60 Prozent aller befragten Europäer würden es nutzen, wenn sie Waren online bestellen und bezahlen können, um sie dann im lokalen Ladengeschäft abzuholen. Click & Collect also. Eine Mechanik, die zudem Mehrumsatz im Laden verspricht.  Die NCR Global Consumer Insight Studie zeigt deutlich, dass beim Kunden der Bedarf nach einer Verknüpfung der Kanäle vorhanden ist.Das gilt erst Recht, wenn es um den Umtausch geht. 73 Prozent der Konsumenten möchten online bestellte Waren unkompliziert im Ladengeschäft zurückgeben können, um sich aufwendige Rücksendeprozesse zu ersparen. Und auch da tun sich neue Chancen für Impulskäufe auf.

Auch wenn um personalisierte Angebote geht, macht der Handel zu gerne noch einen Bogen um neue Tochpoints. Dabei würden  sich 61 Prozent der befragten Konsumenten (befragt wurden je 300 Konsumenten in neun verschiedenen Ländern) Gutscheine auf ihr Handy wünschen, um auf Angebote ihrer Lieblingsläden aufmerksam gemacht zu werden. Bei Supermarktangeboten steigt diese Zahl sogar auf 72 Prozent.

Die mobile Investition würde sich lohnen. Allein in den USA geben Verbraucher, die mobile Coupons nutzen, jährlich rund 49 Prozent mehr Geld aus. 62 Prozent gehen innerhalb von zwei Tagen nach Erhalt des Coupons in den Laden, 43 Prozent sogar innerhalb der nächsten 24 Stunden.

 

NCR hat dazu auch eine Infografik gebastelt. Sie soll unterstreichen, dass erfolgreiche Händler den Kunden auf all seinen Wegen abholen.

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Thema: Studien

Schlagworte: Multichannel

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