Für den Kundensturm gerüstet - das Beispiel Net-A-Porter

Von Stephan Lamprecht | 8. September 2015 |

Für den Kundensturm gerüstet - das Beispiel Net-A-Porter
Online-Händler und ihre eingesetzte Technik können schnell Opfer des eigenen Erfolgs werden. Besonders attraktive Angebote, die nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen, lösen im besten Fall einen regelrechten Kundensturm auf den Shop aus. Wenn die Systeme diesem Druck nicht standhalten, drohen verheerende Resultate.

Der Black Friday ist in Deutschland derzeit wohl nur bei den wenigsten Schnäppchenjägern eine feste Größe, aber bereits eine lobende Erwähnung in der Presse kann Online-Händler vor einige Herausforderungen stellen. Er muss sich auf seine technische Infrastruktur verlassen können, damit beispielsweise Erstbesucher nicht zu lange auf den Seitenaufbau warten müssen, oder der Bezahlvorgang wegen eines Timeouts nicht ausgeführt werden kann.

Die Tücken der Technik können schnell für Umsatzeinbußen und einen Reputationsverlust sorgen. Das Problem verschärft sich gerade bei verteilten Systemen, wie sie heute Standard sind. Eine dezentrale technische Infrastruktur nutzt auch Net-a-Porter, ein Online-Händler für Luxusmode.

Frühwarnsystem notwendig

Wenn es durch einen rasanten Anstieg des Traffics zu Problemen bei der Datenübertragung kommt, ist es bereits zu spät. Systemadministratoren und Shopmanager haben zu diesem Zeitpunkt wenig Handlungsoptionen. Bis die Probleme identifiziert und behoben sind, sind die Kunden dann auch bereits weg und frustriert.

Eine regelmäßige Beobachtung des Netzwerkverkehrs, der Serverlast aber auch der Antwortzeiten von externen Systemen ist also notwendig. Und zwar am besten so aufbereitet, dass möglichst viele Personen Warnsignale frühzeitig erkennen und rasch reagieren können.

Net-a-Porter setzt auf Riverbed SteelCentral

Der Modehändler betreibt eine dezentrale und hybride IT-Infrastruktur: Produkt- und Auftragsverwaltung sowie die Lagerlogistik werden in mehreren Rechenzentren bereitgestellt. Das erschwert einen vollständigen Überblick. Abhilfe wird in Zukunft das Werkzeug SteelCentral des Herstellers Riverbed schaffen.

Mit dem eingesetzten Informationssystem, das den Netzwerkverkehr analysiert und Schwächen in der Performance aufdeckt, können die Mitarbeiter jederzeit und ortsunabhängig auf die Daten zugreifen. Damit kann die IT-Abteilung rechtzeitig auf drohende Engpässe reagieren. Riverbed selbst ist kein System zum Schnäppchenpreis, sondern eine Lösung für größere E-Commerce-Installationen. Doch auch kleinere Shopbetreiber sollten stets die Netzwerkprotokolle ihrer Systeme im Blick behalten und eventuelle Notfallszenarien mit ihrem Hosting-Anbieter besprechen.


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