App und Co: 4 frische Ideen für den E-Commerce

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 21. November 2012 |

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Wussten Sie eigentlich, dass Coupons 18hunderttobak bei Coca-Cola erfunden wurden? Eine nachhaltige Marketingidee: Die kann selbst ein kriselndes Groupon nicht wegdiskutieren. Eine neue Idee, wie man Online-Gutscheine an den Nutzer bringt, liefert jetzt ein US-Start-up. Eine eBay-Tochter will den personalisierten Katalog schaffen. Eine App möchte der Boutique um die Ecke auf die Sprünge helfen und eine Plattform zeigt, wie man Tattoos an den Mann oder die Frau bringt. 4 frische  Ideen nach dem Klick.

Svpply

Ich weiß auch nicht wie man das ausspricht: Svpply. Aber das jüngst von eBay erworbene Start-up ist nun mit einer neuen App bei iTunes auf dem Markt, die dem Kunden einen täglichen  Katalog mit den besten Produkten der Plattform zeigt und sich an den persönlichen Vorlieben der Nutzer orientiert - je mehr Produkte man speichert, desto besser.  Und natürlich kann man das auch seinen Freunden bei Facebook empfehlen. Und auch dadurch wird das tägliche Magazin dann individueller. Die Plattform selbst ist eine Mischung aus Fancy, Pinterest und dem ebenfalls mit Millionensummen angeschobenen Cools. Svpply kuratiert nur die Produkte aus den Weiten des Web und leitet dann in den Shop weiter. Laut Techcrunch könnte vor allem der Know-Transfer zu eBay sehr spannend werden - für Kunden - und Händler.

shopnearrme

ShopNear.me

ShopNear.me tritt als App auf, die Kunden mit Boutiquen und Designern zusammen bringen will. Statt zig Online-Shops auf einer App zu versammeln, das gibt es längst unter anderem mit  Mybestbrands und ShopLove ,  werden lokale Geschäfte und Marken angelegt. Zielgruppe sind gerade jene, die sonst keine Webpräsenz wollen, schreibt Techchrunch. Bei ShopNear.me können Anbieter nun ihre Produkte einbringen, dann mobil verkaufen oder schlicht auf ihren Shop in der Nähe verweisen, wenn der Nutzer per Smartphone auf der Suche ist.  Ein Webportal für Multi-Brand-Stores ist  ja nun an sich nichts neues: Siehe Luxudo oder Fashionhub. Jetzt also mobil und geolokalisiert. Shopnear.me ist jedoch noch aus einem anderen Grund ein Fingerzeig. Eine Herausforderung eint die Modelle nämlich: Händler für ein solches Portal gewinnen. Shopnear.me geht da einen cleveren Weg und sammelt erst einmal nur Shops in San Francisco ein. Dann erst wird expandiert. Vom Speziellen zum Allgemeinen. Das ist oft der clevere Weg.

 

sidepon coupon
Sidepon:

Irgendwas mit Gutscheinen, das ist Sidepon. Könnte man meinen. Die Idee dahinter aber ist anders und sehr, sehr simpel. Sidepon pflanzt sich einfach als eine Sidebar voller Coupons links neben die Website des Händlers, der entsprechende Coupons anbietet. Sidepon erspart damit die lästige Suche nach aktuellen Gutscheinen des Händlers bei dem man gerade einkaufen will. Ebenso soll das wilde hin -und hergeklicke zwischen Gutscheinportal und Webshop entfallen, wenn dann doch mal wieder ein Coupon nicht funktionierte.  Noch ist das System aber deutlich optimierbar, findet TheNextWeb.

 

dottinghill
Dottinghill

Da war ich ahnungslos. Ich wusste gar nicht, dass es im  E-Commerce einen Markt für temporäre Tattoos gibt. Dottinghill bietet das aus Singapur. Weil sich der noch junge Shop auch als Online-Design-Community sieht, können Kunden eigene Ideen einreichen. Wenn der Tattoo-Entwurf angenommen wird, werden die Macher auch finanziell entlohnt. Details bei Springwise.

 


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Schlagworte: App, Coupons, Mode, Trends

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