Augmented Reality: 8 Shopping-Lösungen mit Wow-Effekt

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 24. Januar 2012 | 1 Kommentar Kommentieren

ikea demo app
Multichannel heißt auch multiple Kontaktmöglichkeiten zum Kunden. Nur ein Kontakt fehlt online - die physische Verbindung zur Ware.  

Mit Augmented Reality lässt sich die Kluft verringern. Das könnte sogar die Retourenquote reduzieren. Acht sehenswerte Beispiele, wie man dem Kunden die Ware virtuell an die Hand geben kann.

Eher was für das Regal und den Kühlschrank zu Hause: Heinz Ketchup und Blippar bieten eine App, die das Produkt erkennt und Informationen liefert, die nicht auf die Packung passen. Rezepte zum Beispiel.

Die britische Supermarktkette Tesco testet zusammen mit dem Unternehmen Kishino eine eigene Augmented-Reality-App, mit der man sich am PC rund 40 Produkte quasi auf die Hand legen kann. 

Otto zählte zu den ersten Versandunternehmen, die die Einbindung von Augmented Reality (AR) erprobten.  Im Facebook-Shop bietet Otto eine virtuelle Anprobe. Die Webcam nimm ein Bild des Kunden auf und berechnet die Figur. Auf diese werden dann auf den Körper die Kleidungstücke projieziert, die der Kunde im Shop auswählt. 

Was mit Textilien geht, geht auch mit Brillen. Der Optik-Shop Brille24 hat die 3D-Anprobe bereits auf der Website integriert. Brille24 stellte als erster deutscher Online-Optiker bereits im Mai 2011 die Funktion vor und bietet die 3D-Online-Anprobe inzwischen für alle Kunden und das gesamte Sortiment von über 600 Brillen an.

Wenn es nicht nur um die Optik, sondern auch um die Passform geht, wird es schon komplexer.  Bodymetrics nutzt deshalb 3D-Sensoren, die man in ähnlicher Form von der Kinect (Microsoft) kennt und integriert diese Kameratechnik ins TV. Damit wird dann der Körper (samt seiner Problemzonen) gescannt und die Kleidung kann virtuell anprobiert werden. 

Das alte Problem. Sieht die Couch wirklich gut aus im Wohnzimmer? Über die App uDecore kann das Möbel aus einem Katalog ausgewählt werden. Anschließend wird die Couch auf dem Display passend in der Wohnung angezeigt. 

Sie hätten das gerne für den Ikea-Katalog? Eine Studentenarbeit zeigt, wie das aussehen könnte:

Vielleicht aber brauchen wir das Smartphone für Augmented Reality bald ohnehin nicht mehr, tragen stattdessen komische Brillen, wie beispielsweise von Lumus, die wie ein Headup-Display Informationen einblenden. Und vielleicht können diese Brillen uns dann auch eines Tages automatisch sagen, welche Anzugmarke der Typ vor uns trägt und mit einem Wimperschlag haben wir sie dann schon bestellt. 

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Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Erstellt 29. Januar 2012 20:11 | Permanent-Link

    Interessanter Beitrag zu Augmented Reality & E-Commerce. Weitere Best Cases gibt es bei www.augmentedrealitybiz.com.

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