Monogram: Fashion-Shopping mit opulenter Optik im Flipboard-Look

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 2. November 2012 |

monogram website
Optisch opulent und mit frischen neuen Ansätzen zeigt Monogram wie wunderbar Mode-Einkauf auf einer Tablet-App aussehen kann. Das “shoppable fashion magazine”  profitiert dabei davon, dass es ganz bewusst von vorneherein als App für iPad und Co produziert ist und nicht als Web-Lösung, die dann mobil verlängert wird.

Die Macher Leo Chen, ein ehemaliger Produktmanager von Amazon in China, Josh Chen, Technikchef bei Yintai.com, sowie Chief Creative Officer Kristen Slowe verfolgen einen eher ungewöhnlichen Produktansatz. Schier überbordende Produktabbildungen, die erst im zweiten Schritt von Produktinformationen ergänzt werden. Ein Bilderkosmos zum Blättern. Pinterest lässt grüßen.  Ein wenig fühlt man sich bei Monogram an Flipboard erinnert. Die Produkte selbst sind dann zu Shops wie Nieman Marcus, Nordstrom, Saks, und Reebok verlinkt.

monogramm app

Zwischen der Mode redaktionelle Geschichten  die über ein Inhaltsverzeichnis in Kacheloptik angeteast werden. Auch hier steht der visuelle Reiz im Vordergrund.

Die journalistischen Inhalte, die teilweise von Bloggern stammen, sind indes kein Beiwerk. Sie folgen dem Bedürfnis der Kunden nach zusätzlicher Information und Inspiration und sollen weitere Kaufimpulse setzen. Ein Trend, dem die Magazine von Otto und Zalando mit ihren Spin-offs für Tablets ebenso folgen, wie Fashion-Titel ala Harper’s Bazaar, Joy oder  Cover mit seinem Dropshipping-Ansatz, die online zunehmend Webshops einbinden.  

monogram ipad

Monogram verspricht  aber auch tägliche Updates. Und das wäre ein echtes Plus, wenn Kunden motiviert werden, stets aufs Neue durch die App zu stöbern.

Denn Apps als buntes Sammelsurium anderer Shops und Marken sind so selten nicht mehr. Hierzulande haben zuletzt unter anderem Mybestbrands und ShopLove , mit einem ähnlich visuell aufwändigen Ansatz, auf sich aufmerksam gemacht.

Mongram aber überzeugt, in dem es nicht auf vordergründig reduzierte Darstellung für eine bessere Usability setzt, sondern visuell aus dem Vollen schöpft.  Die Kunst von Mongram ist es, dass die App dennoch sehr intuitiv und simpel zu bedienen ist. Lediglich die Chancen der Personalisierung sind derzeit noch eher schmalbrüstig. (via)

Etailment.de gibt es auch bei Facebook, Twitter und Google+. Oder abonnieren Sie den Newsletter

Sie wollen mit uns werben? Unsere Mediadaten.


Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: Tools

Schlagworte: App, Mode, Shopping. Content

zalando shitstorm

Kurz vor 9: Zalando im Shitstorm nach "Sklavando"-Vorwürfen bei RTL, Facebook, Hermes, Netflix, Rewe, Amazon, Strauss, Julep, Storefront

Zalando: RTL schickt eine Reporterin undercover als Lagerarbeiterin zu Zalando in Erfurt. Deren Bila ...

Topartikel

Wie Zalando und Otto gegen Retouren kämpfen

Wie Zalando und Otto gegen Retouren kämpfen

Kosten sparen, überleben gar, das kann gerade in der Modebranche von jedem halben Prozentpunkt abhän ...
Zalando im Shitstorm: Kreischalarm bei Twitter nach RTL-Bericht

Zalando im Shitstorm: Kreischalarm bei Twitter nach RTL-Bericht

Nach dem RTL-Bericht über die Arbeitsbedingungen im Zalando-Lager in Erfurt kennt die Erregungswelle ...
freundin kaufen facebook

Kaufen Sie sich eine "echte" Freundin auf Facebook

Das Wochenende naht. Zeit für ein buntes Thema aus dem Randbereich des E-Commerce. Eine brasilianisc ...
Die inoffizielle Liste alle 200 Ranking-Faktoren bei Google

Die vielleicht ultimative inoffizielle Liste aller 200 Ranking-Faktoren bei Google

Guter Content? Check. Sinnvolle Keywords? Check? Zufriedenstellende Social Signals? Check. Ordentlic ...
4 Horror-Prognosen für den Handel  im Jahr 2020

4 Horror-Prognosen für den Handel im Jahr 2020

Zukunft, das lehrt schon die Kurzgeschichte "Minority-Report" von Philip K. Dick, ist nicht festgele ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats