Wet T-Shirt: Sexy Spielerei mit Augmented Reality für den Katalog

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 6. Juni 2012 |

Wet App
Das ist eine kleine Spielerei für kleine und große Jungs, die aber auch den Umsatz pushen könnte: Sweaty & Wet App. Per Augmented Reality kann man damit Models im Katalog mit einer überdimensionalen Wasserpistole nass machen.

Politisch korrekt ist das nicht.

Aufmerksamkeit aber ist garantiert. 

So funktioniert das System mit dem pubertären Wow-Effekt - beispielsweise mit dem Katalog des Online-Händlers Moosejaw. Dummerweise braucht man für den besten Effekt allerdings einen Helfer. Der hält das Katalog-Motiv zur Aktivierung der App hoch.  Die zweite Person richtet die Kamera des Smartphones darauf und sucht ein Model aus. Dann erscheint in den Händen des Helfers eine riesige Wasserpistole und neben ihm das Model aus dem Katalog. Per Fingerschnipp wird nun die virtuelle Wasserpistole aktiviert und das Wasser auf das Model gefeuert. Ergebnis: Ein nasses T-Shirt. 

Mit einer ählichen, nun ja kindischen,  App, die quasi einen Röntgen-Blick erlaubte, und die Dessous unter der Wintermode anzeigte, hatte  Moosejaw bereits spektakulären Erfolg: 75.000 Downloads binnen eines guten Monats. Die Verkaufszahlen des Händlers sind laut Mashable in dem Monat der Veröffentlichung der App zudem um 37%  gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres gestiegen. 

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Schlagworte: Augmented Reality, App, Katalog

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