Wet T-Shirt: Sexy Spielerei mit Augmented Reality für den Katalog

Von Olaf Kolbrück Olaf Kolbrück | 6. Juni 2012 |

Wet App
Das ist eine kleine Spielerei für kleine und große Jungs, die aber auch den Umsatz pushen könnte: Sweaty & Wet App. Per Augmented Reality kann man damit Models im Katalog mit einer überdimensionalen Wasserpistole nass machen.

Politisch korrekt ist das nicht.

Aufmerksamkeit aber ist garantiert. 

So funktioniert das System mit dem pubertären Wow-Effekt - beispielsweise mit dem Katalog des Online-Händlers Moosejaw. Dummerweise braucht man für den besten Effekt allerdings einen Helfer. Der hält das Katalog-Motiv zur Aktivierung der App hoch.  Die zweite Person richtet die Kamera des Smartphones darauf und sucht ein Model aus. Dann erscheint in den Händen des Helfers eine riesige Wasserpistole und neben ihm das Model aus dem Katalog. Per Fingerschnipp wird nun die virtuelle Wasserpistole aktiviert und das Wasser auf das Model gefeuert. Ergebnis: Ein nasses T-Shirt. 

Mit einer ählichen, nun ja kindischen,  App, die quasi einen Röntgen-Blick erlaubte, und die Dessous unter der Wintermode anzeigte, hatte  Moosejaw bereits spektakulären Erfolg: 75.000 Downloads binnen eines guten Monats. Die Verkaufszahlen des Händlers sind laut Mashable in dem Monat der Veröffentlichung der App zudem um 37%  gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres gestiegen. 

Etailment.de gibt es auch bei Facebook, Twitter und Google+. Oder abonnieren Sie den Newsletter


Kindle Kindle
Drucken Artikel versenden

Thema: Tools

Schlagworte: Augmented Reality, App, Katalog

Zwei vor, eins zurück - vom digitalen Showroom in die Tüte?
Meine Lieblingsschlagzeilen über die Zukunft des Handels sind inzwischen gut zwei Jahre alt. Seinerz ...
Topartikel
Das dreckige Dutzend: Die hässliche Seite des E-Commerce
Da kann man schon mal frustriert sein. Die Hitze draußen, die Hitze des Wettbewerbs. Erst recht, wen ...
Warenkorbabbrecher: xxx
Warenkorbabbrecher - für die einen sind sie die größten Nervensägen im Onlinehandel. Für andere die ...
Möbelhandel online: Ikea darf kein Vorbild sein
Machen jetzt die Pure Player wie Home24 oder Wayfair Kasse? Oder kann der stationäre Handel noch auf ...
Hätte, hätte Fahrradkette - der Konjunktiv als Feind des Erfolgs im mobile Commerce
Es sind gleich zwei Schwächen, zu denen ich mich ohne Umschweife bekennen kann. Ja, ich spiele gern ...
Öde Provinz - wo Omnichannel und InStore-Digitalisierung noch keine Rolle spielen
Wenn der moderne Handel ein Zentrum besäße, dann wäre man in meinem Heimatort am weitesten davon ent ...

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats