Derzeit zeigt sich Sheego mit 20 Shop-in-Shop-Flächen. 200 sollen es werden. Eigene Läden sind nicht ausgeschlossen
Derzeit zeigt sich Sheego mit 20 Shop-in-Shop-Flächen. 200 sollen es werden. Eigene Läden sind nicht ausgeschlossen
Sheego: Der Große-Größen-Versender aus dem Haus Schwab setzt auf das stationäre Geschäft. Die bislang rund 20 Shop-in-Shop-Flächen sollen mittelfristig auf 200 Standorte ausgedehnt werden. Die Händler erhalten zudem Zugriff auf alle Artikel aus dem Online-Shop und können diese in die Filiale ordern und vor Ort verkaufen. Auch eigene Geschäfte seien zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen, um die Marke noch erlebbarer zu machen. Das unterstrich jetzt Sheego-Chefin Sabine Tietz im Otto-Blog Unterwegs.

Tietz: "Die Kundinnen erwarten doch, dass ihre Lieblingsmarke überall verfügbar ist. Dabei sind alle Kanäle wichtig, denn sie haben ja unterschiedliche Stärken und müssen in Summe die Kundenbedürfnisse optimal bedienen. Und am Ende zahlt jeder einzelne Kontakt auf die Markenbekanntheit und das Markenerlebnis mit Sheego ein."

Jetzt lesen: Wie sehr Zalando seine Werbeausgaben eindampft und wie gut Amazon Mode kann.


Home24:
Der Online-Möbelhändler Home24 kommt im Web nun mit größeren Bildern und einer verbesserten Produktdarstellung daher. Zum Relaunch vermeldet Home24 zudem eine Million Kunden.

 

Zitat des Tages: "Es wäre trügerisch zu glauben, wir könnten das traditionelle Geschäft schützen, indem wir keine Online-Shops öffnen. Der Kunde, der online kaufen will, klickt dann eben woanders." Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub empfiehlt in der "Welt" die Flucht nach vorn.

 

Zalando: Mit Blick auf Marge und Effizienz und angesichts einer ohnehin kaum noch zu toppenden Markenbekanntheit fährt Zalando seine Werbeausgaben seit langem zurück. Minus 45 % waren es 2013 gegenüber dem Vorjahr. In diesem Jahr gingen die Werbespendings bis Juni schon um 26 % zurück. 23 Millionen Euro brutto investierte Zalando laut Nielsen in diesem Jahr bislang in TV-Spots, Printanzeigen und Online-Banner. Noch 2011 lagen diese Brutto-Werbespendings monatlich regelmäßig im zweistelligen Millionenbereich. Horizont


Bauer: Der Medien-Verlag Bauer ("Bravo") will im Digitalgeschäft wachsen und legt einen 100-Millionen-Fonds auf, um in Start-ups zu investieren. Deutsche Startups


Ernsting`s Family:
Mit einer neuen App will der Textilhändler seine Multichannel-Aktivitäten stützen. Die App bietet große Bilder, gut gegliederte Buttons und reichlich Infos zu Angeboten, die man filtern kann. Mehr dazu in Kürze.

 

GartenXXL: GartenXXL von Tengelmann E-Stores ist nun auch in Österreich präsent.


Cash4Brands: Der OnlineShop für gebrauchte Designermode, Cash4Brands, präsentiert sich mit einem kleinen Ladengeschäft jetzt auch offline in Hamburg. TextilWirtschaft


Anzeige

Hier könnte Ihre Textanzeige stehen! Diese Anzeigenplatzierung interessiert Sie? Dann klicken Sie einfach hier: www.etailment.de/textanzeigen!


Aldi: Karl Albrecht, der Mitbegründer von Aldi, ist gestorben. Kurz vor seinem Tod traf ihn der FAZ-Chefredakteur Matthias Müller von Blumencron. Für ihn machte der verschwiegene Firmengründer eine seltene Ausnahme. Das Ergebnis ist wohl der lesenswerteste Nachruf auf den Discount-König. FAZ

Digitale Welt:


Amazon: Amazon kann keine Mode? Die Zahlen sehen ein bisschen anders aus: eine Million Bestellungen pro Woche. Die Zahl nannte jetzt UK-Amazon-Chef Christopher North. Mit Blick auf das gesamte Sortiment verspricht North in den kommenden zwei Jahren 120 Millionen Produkte in 30 verschiedenen Kategorien mit 200 Millionen SKU. Er will sogar eine Milliarde SKU schaffen. Daily Mirror


Jinn: Jinn ist eines jener Start-ups, die in der Logistik neue Wege gehen. Offenbar erfolgreich. Der Express-Lieferdienst in London, der seine Kuriere per App informiert, wickelt inzwischen pro Monat 1000 Bestellungen für eilige Kunden ab, die sich die Lieferung binnen Stundenfrist knapp 6 Pfund Grundgebühr (plus 10 % des Einkaufspreises) kosten lassen. Techchrunch


Zappos: Amazon-Tochter Zappos hat seine App jetzt um eine Funktion erweitert, mit der sich die Nummer der Kreditkarte simpel einlesen lässt. Die App wird so zum Kreditkarten-Lesegerät. Pando Daily

Digitale Praxis:


Outsourcing: Laut einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) unter rund 130 Digitalexperten nehmen Internet-Unternehmen immer öfter digitale Dienstleister in Anspruch. So sehen die Hälfte der Befragten (51 Prozent) digitale Dienst­leistung im Bereich E-Commerce als sehr relevant an. Für das Suchmaschinenmarketing sind es 45 Prozent, für Full-Service Digital­beratung 39 Prozent. Grund für die Nachfrage sind eigene Defizite. Acht von zehn Befragten sehen bei einem Großteil der deutschen Unternehmen Nachholbedarf in Fragen der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen.


Pinterest: Bilder an die Wand klatschen reicht nicht. Shopify stellt daher einige kreative Lösungen vor, wie Unternehmen das Interesse an ihrem Pinterest-Auftritt steigern können und sagt auch, worauf man bei der Farbauswahl der Bilder achten sollte.


Facebook: 10 Dinge, die sie nach dem letzten Relaunch der Fanpage bei Facebook geändert haben sollten. SocialMediaExaminer stellt sie vor.


Digitales Wissen:


Facebook: Facebook startet auf seiner App das neue Feature "Save". Damit lassen sich Artikel oder Links bookmarken, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu lesen. AllFacebook


Netflix: Die Online-Videothek Netflix geht im September in Deutschland an den Start. Allein in den USA hat der Dienst 35,1 Millionen zahlende Kunden. FAZ


Digitale Trends & Fakten:

Groupon: Das Schnäppchen-Portal will "Lifestyliger" sein. Dazu wurden beim Relaunch die Bereiche Restaurants, Beauty und Wellness, Freizeitaktivitäten, Hotels, Reisen, Service und Events neu gebündelt, um eine "übersichtliche und ansprechende Präsentation der Deals“ zu bieten. Ziel: Höherwertiger werden und illustrere Anbieter ansprechen. Auch bei den Rabatten will Groupon künftig eher seriöser wirken und lieber mal auf 20 % statt auf 60% Rabatt setzen. Fernziel: Weg vom Discount-Portal, hin zum lokalen Marktplatz. Golem

Zahl des Tages:
Für das neue iPhone-Modell bestellt Apple zwischen 70 und 80 Millionen Stück vor. Rekord.  Beim Vorgänger waren es noch 60 Millionen. The Verge


Grafik des Tages: Kunden verlieren in Sachen Service im Social Web schnell die Geduld. Das sagt eine Studie der Allianz (pdf).


Lesetipp des Tages: Kindle Unlimited? Uninteressant. Der einflussreiche Tech-Journalist Om Malik findet das Angebot der neuen E-Book-Flatrate von Amazon langweilig.


Beliebtester Beitrag am Vortag: Jetzt abkupfern: Konzepte für den Handel von Heute und Trends von Morgen

Sie wollen mit uns werben? Unsere Mediadaten.