Liebe Leserin, lieber Leser, im unerschöpflichen Kosmos und schier endlosen Daten-Universum von Amazon hilft nun wohl auch Astrologie bei den Produktempfehlungen. Es gibt aber auch ganz irdische Neuigkeiten.

Amazon führt Mindestverkaufsgebühr ein
Ab Juni 2019 führt Amazon eine Mindestverkaufsgebühr von 0,30 Euro pro Artikel für alle Kategorien ein. Ausgenommen sind Lebensmittel und Medien. Auch in andere Segmenten ändert sich die Gebührenstruktur für Marktplatz-Händler, liest man im Sellerforum.

Neue App für real
Die Zukunft von real und von real.de liegen ja gerade im Nebel. Ein Lichtblick ist da die aktualisierte App für Android und iOS. Die muss für den Lebensmittel-Einkauf bislang, glaubt man den Bewertungen im Google Play Store, eine ziemliche Katastrophe gewesen sein. 

Henkel rechnet mit E-Commerce
Der Hersteller Henkel orientiert sich bei seinen Verpackungen und Rezepturen, wie auch andere FMCG-Hersteller, mehr denn je an den Bedürfnissen des Onlinehandels. Riesen wie Amazon drängen schließlich auf platzsparende Verpackungen. Außerdem kommt das dem eigenen Online-Geschäft zu Gute. Bis 2020 will Henkel seine digitalen Umsätze auf rund vier Milliarden Euro verdoppeln. Bei Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Kosmetik liegt das Wachstum derzeit bei mehr als 30 Prozent.

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INTERNATIONAL

Amazon hilft mit Astro-Tipps
Der Insider-Newsletter von Amazon Prime versendet in den USA laut Fast Company seit drei Monaten alle vier Wochen Einkaufshoroskope an seine Mitglieder. Das Unternehmen stellt seinen Kunden zum Sternzeichen passende Produkte vor. Die Horoskope, wer hätte das geahnt, empfehlen ürbigens vor allem Amazon-Eigenmarken und Amazon-Gadgets.

H&M und Kinnevik investieren in Logistik-Start-up
Das Logistik-Start-up Budbee ist in Skandinavien schon eine ziemlich ansehnliche Nummer. Jetzt hat es 4,8 Millionen Euro eingesammelt. Geld, das unter andere von H&M und Kinnevik kommt. Nun geht es für den Lieferdienst, der die Zustellung flexibler machen will, in die Niederlande.

TRENDS & FAKTEN

WhatsApp Business jetzt auch auf dem iPhone
Bereits vor einem Jahr auf Android gestartet, gibt es WhatsApp Business ab sofort auch für iOS. Kleinere Unternehmen sollen damit unkomplizierter mit den Kunden kommunizieren können, um Termine zu vereinbaren oder Reservierungen zu organisieren. Ein Online-Süßwarenladen in Brasilien wickelt 60 Prozent seiner Geschäfte mittlerweile über die App ab, teilt WhatsApp mit.

Pinterest vor IPO bescheiden
Das Bilder-Netzwerk Pinterest wird zum Börsenstart kleinere Brötchen backen. Beim Börsengang will das Tech-Start-up rund 1,3 Milliarden Dollar einsammeln. Kosten sollen die Aktien zwischen 15 und 17 Dollar. Damit käme Pinterest auf einen Börsenwert von rund 11 Milliarden Dollar. In Medienberichten hieß es bislang, Pinterest wolle mindestens die Gesamtbewertung von zwölf Milliarden Dollar aus der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2017 erreichen, erinnert Internet World.

Zahl des Tages
US-Teens geben im Durchschnitt 2600 Dollar für Essen und Kleidung aus. Sie mögen dabei vor allem Nike, Lululemon, Ulta, Amazon, Chick-fil-A, weniger aber Under Armour, Gap und Adidas. Jeder zweite Teenager sagt zudem laut CNBC, dass Amazon die favorisierte Shopping-Website ist. Die Zahl lässt nicht Gutes für die Zukunft der Konkurrenz ahnen.

Start-up des Tages
Der digitale Einkaufsassistent onsuma lässt Nutzer händlerübergreifend Warenkörbe für den wöchentlichen Einkauf erstellen. Der Zeitpunkt, an dem sich der Kunde für einen Shop entscheiden muss, wird auf den letztmöglichen Moment in der Customer Journey verschoben.

Favorit der Leser am Vortag
Bislang war Onlineshopping in weiten Teilen Bedarfsdeckung. Der Inspirationskauf blieb hehres, aber unerreichtes Ziel. Mit In-App-Shopping bei Instagram bekommt E-Commerce nun eine völlig neue Dimension. Sie könnte unsere Art des Onlineshoppings nochmal massiv verändern – und von Marken und Händlern Opfer fordern. 

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