Liebe Leserin, lieber Leser, da haben wir jetzt schon bald Ende 2018, da taucht in einer Branche eine Diskussion auf, die aus der Zeit gefallen scheint. Die Rede ist von Schmuckhändler Wempe, der verhindern will, dass Hersteller Nomos auch Portale wie Chronext beliefert. Und weil es in den vergangenen Jahren schick geworden ist, soll es sogar eine Petition eines Dritten dagegen geben.

Douglas sucht Start-ups
Douglas hat den Start-up-Wettbewerb #FORWARDBEAUTYChallenge ins Leben gerufen. Dabei sucht der Konzern nach jungen Unternehmern, die eine vielversprechende Geschäftsidee in den Bereichen Kosmetik und Einzelhandelstechnologie mitbringen. Aus den Einsendungen sucht eine Expertenjury die zehn interessantesten Vorschläge heraus. Der Sieger des Wettbewerbs erhält eine "fortlaufende Förderung". Was das Unternehmen darunter exakt versteht, lässt die Pressemitteilung offen.

Edited holt sich Einkaufschefin von Zalando
Der Hamburger Online-Händler Edited hat die Position des "Head of Buying and Supply Chain Management" neu geschaffen. Besetzt wird sie von Inmaculada Olmos Garcia. Sie kommt von Zalando, wo sie zuletzt als Einkaufsleiterin tätig war. Otto-Tochter Edited ist kürzlich mit Belgien, Tschechien und Polen in drei neuen Märkten gestartet.

Wempe wirft Nomos aus dem Sortiment
Die Juwelierkette Wempe hat ihren Vertrag mit dem Uhrenhersteller Nomos gekündigt, denn der Hersteller will auch Plattformen wie Chronext beliefern. Und diese stünden "im absoluten Widerspruch zu unserer Strategie", wie Wempe sagt. Alexander Graf hat mal zusammengestellt, wie eine Branche hier versagt.

Hello Fresh nun auch in Neuseeland aktiv
Mit Neuseeland ist das Berliner Start-up nun im elften Land mit seinem Geschäftsmodell aktiv. In der Hauptstadt Auckland wurden sowohl ein Büro als auch eine Produktionsstätte eröffnet. Der Kochboxenversender hatte bereits bei der Verkündung der letzten Quartalszahlen geäußert, kräftig investieren zu wollen. Bei der Expansion nach Neuseeland soll es also nicht bleiben.

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Wie schaffen Sie Einkaufserlebnisse, von denen Ihre Kunden sprechen? Und wie binden Sie die Digitalisierung nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch in Ihre Unternehmensstrategie ein? Erfahren Sie am 17. Oktober in Köln, wie Sie die Chancen der Digitalisierung optimal nutzen. Keynote-Speaker Christoph Bornschein von TLGG, auch als Digitaleinflüsterer Deutschlands bekannt, stellt Best Practices in Sachen Digitalisierung des Handels vor. >> Jetzt anmelden

INTERNATIONAL

Kraft Heinz will Start-ups mit 100 Mio fördern
Evolv Ventures heißt das neue Unternehmen, das Kraft Heinz in den USA mit 100 Millionen Dollar ausgestattet hat, um damit in Technologie-Unternehmen zu investieren, die im Bereich Lebensmittel tätig sind. Im Fokus sollen E-Commerce und neue Entwicklungen in der Supply-Chain stehen.

Waitrose liefert Lebensmittel direkt in die Wohnung
Waitrose ist die erste Supermarktkette in Großbritannien, die den Kunden bestellte Waren in die Wohnung liefern wird, auch wenn niemand zu Hause ist. Getestet wird mit 100 Kunden im Liefergebiet von London. Damit der Fahrer auch in die Wohnräume gelangt, ist die Nutzung eines smarten Schlosses von Yale notwendig.


TRENDS & FAKTEN

Dänisches Bettenlager sagt Papier ade
Das Einrichtungsunternehmen Dänisches Bettenlager will künftig weniger auf Papier setzen. Nach eigenen Angaben zufolge ist das Unternehmen mit einem fast 100 Millionen Euro starken Marketingbudget ausgestattet. Und jetzt wolle man einen stärkeren Fokus auf Online setzen, mit dem Ziel, zu einem führenden Omnichannel-Anbieter der Branche zu werden. Die stärkere Nutzung von Online-Werbeformen soll aber auch das Budget entlasten. Denn die deutlich steigenden Papierpreise bereiten dem Unternehmen Sorgen.

Start-up des Tages
Den lokalen Handel so leicht auffindbar zu machen wie Online-Shops – das ist das ambitionierte Ziel des Londoner Start-ups Shopest. Eine Geschäftsidee, die auch den Metro Accelerator überzeugte.

Beliebtester Beitrag am Vortag
Hurra, die neuen Läden sind da. Von Douglas, von Sport-Scheck. Wieso man aber diese in einem albernen Effekt-Englisch bewerben muss, ist eines der Rätsel des Einzelhandels. Und: Karstadt-Eigner René Benko gibt sich als braver Retter des Warenhauses.