Die Macht von Amazon kann man auch daran festmachen. Rund 200 Konzerne nennen in ihren Bilanzen für die US-Börsenaufsicht den Online-Riesen als Risiko für die eigenen Zahlen. Es dürften 2020 noch mehr werden.

///// HANDEL NATIONAL
Kassenausfall vor Weihnachten
Was hatten unter anderem Media-Markt, Saturn, Aldi, Rossmann, Real, dm am 23. Dezember gemeinsam? Bei ihnen war zeitweise keine Kartenzahlung in Laden möglich. Grund: Eine IT-Störung beim Zahlungsdienstleister Payone. Peinlich für den Handel, noch peinlicher für den Dienstleister und die dahinter stehenden Sparkassen und Ingenico. 

- ANZEIGE -
Omnichannel-Strategien im Einzelhandel
Noch stärker als der Preis entscheidet heutzutage das Kundenerlebnis über die Wahl einer Marke. Für Einzelhändler empfiehlt es sich daher einen nahtlosen Kundenservice über mehrere Kanäle hinweg zu bieten. Welche Prozesse Sie als Einzelhändler konkret implementieren sollten, um ein echter Omnichannel-Player zu werden, erfahren Sie im Whitepaper „Making Your Omnichannel Strategy a Reality“.

///// INTERNATIONAL


Facebook kauft Video-Shopping-Start-up
Facebook hat still und leise das Start-up Packagd gekauft, das Live-Video-Shopping auf dem Marktplatz ermöglichen soll. In China war Live-Streaming beim Singles Day einer der Umsatztreiber.

Amazon erhöht Beteiligung beim Tesla-Rivalen
Amazon beteiligt sich einmal mehr  an einer Milliarden-Finanzierungsrunde für den E-Auto-Hersteller Rivian. Amazon hatte vor einiger Zeit angekündigt, 100.000 Elektro-Vans für die eigene Lieferflotte kaufen zu wollen.

Camp - das Spielzeug-Wunderland
Spannend: Camp in New York ist mehr Spielplatz als Spielzeugladen und baut darauf, dass Events, Mitgliedschaftsmodelle und Einkaufsspaß für Umsatz sorgen. Wer das Erfolgsrezept verstehen will, liest am besten mal die Bewertungen bei Yelp.

///// TRENDS & TECH


Tencent kommt
Der chinesische Digital-Konzern Tencent (WeChat) will massiv in Europa expandieren. 2020 will das Unternehmen mehr als 10 Mrd Dollar in Europa investieren, davon mehr als ein Drittel in Deutschland.

Booking.com will weniger tricksen
Wer auf Booking.com ein Hotelzimmer sucht, kennt die so oder ähnlich lautende Zeile gut: "Nur noch ein Zimmer verfügbar". Solche und andere manipulative Tricks wie Zeitbegrenzungen für Buchungen und irreführende Angaben zu Preisnachlässen will die Plattform nach einer Intervention der EU-Kommission zukünftig unterlassen.

Favorit der Leser
Weihnachten zeigt es gerade wie in einem Brennglas: In Amazon Logistics spiegelt sich die ursprüngliche DNA von Amazon wider.