Liebe Leserin, lieber Leser, es war ja absehbar. Nachdem jahrzehntelang mir nicht näher bekannte Verwandte aus Australien und vom afrikanischen Kontinent per E-Mail unermesslichen Reichtum versprochen haben, scheint jetzt der richtige Erbe gefunden zu sein. Seit ein paar Wochen ist die Kommunikation wie abgerissen. Dafür soll ich jetzt unbedingt Bitcoin-Millionär werden. Das könnte schließlich jeder. Und beim aktuellen Kurs von 10.000 Dollar braucht es ja nicht so viele davon. Vielleicht sind es ja doch digitale Tulpenzwiebeln.

Hugendubel probiert es mit Multichannel-Kundenkarte:

Mit der neuen "Karte fürs Lesen" erhalten die Kunden von Hugendubel exklusiv individualisierte Lese-Tipps, Vorabinfos und 30-Prozent-Ermäßigungen für Lesungen und andere Veranstaltungen sowie weitere Vorteilsangebote. Punkte werden sowohl online als auch in den Filialen gesammelt. Die Kundenkarte kann auch in der App für iOS und Android eingesehen werden.

Ikea legt online zu, wächst aber kaum:

In seinem wichtigsten Einzelmarkt hat Ikea Tempo eingebüßt. Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg hierzulande nur noch um 2,4 Prozent. Weltweit waren es 3,8. In Deutschland wurden knapp 4,9 Mrd. Euro umgesetzt. Zugelegt hat dagegen das Online-Geschäft deutlich um 30,7 Prozent. Mit 304 Millionen Euro trägt es mit 6,3 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Trotz Umsatzwachstum gibt es aber deutlich weniger Gewinn. Weltweit betrug dieser 2,5 Mrd Euro. Im Vorjahr waren es indes noch 4,2 Mrd gewesen. Derweil wird darüber spekuliert, dass der Möbelriese an einem Gastrokonzept arbeite, um seine Speisen auch außerhalb der Möbelhäuser anzubieten.

Bosch übernimmt Fahrrad-Startup Cobi:

In der Vergangenheit hat sich Bosch als Zulieferer der Autoindustrie eher im Hintergrund gehalten. Inzwischen setzt das Unternehmen aber im Segment Mobilität stärker auf den direkten Zugang zum Kunden. Nach dem Sharing-Dienst für Elektroroller Coup übernimmt das Unternehmen jetzt das Startup Cobi. Es macht das Smartphone des Kunden zur zentralen Bedieneinheit des Fahrrads. Die Halterung besitzt einen Lautsprecher und eine Lichtfunktion und die zusätzlich entwickelte App vernetzt das System mit zahlreichen anderen Diensten. Über den Kaufpreis für das Unternehmen war bisher nichts zu erfahren.

Breuninger setzt auf Medallia:

Der Multichannel-Händler setzt in Zukunft auf den SaaS-Anbieter Medallia, um die Kundenerfahrung zu verbessern. Die "Experience Cloud" ermöglicht es, die Performance an allen Kundenkontaktpunkten kontinuierlich zu überprüfen – einschließlich digitaler Kanäle, mobiler Apps und Social Media. Ziel ist es, den Mitarbeitern die loyalitätstreibenden Faktoren detaillierter nahezubringen.

Amazon liefert in den klassischen Buchhandel:

Bisher waren die deutschsprachigen Titel des Verlagsprogramms von Amazon Publishing in gedruckter Form ausschließlich auf der Webseite des Händlers zu bekommen. Die Titel, die unter verschiedenen Verlagsmarken angeboten werden, sind jetzt aber auch im klassischen Sortimentsbuchhandel erhältlich. Die Partnerschaft mit KNV macht dies möglich.

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Erfolgreicher mit einer durchdachten Omnichannel-Strategie:

Der „naive“ Kunde war gestern. Wer heute einkauft, kommt mit ganz anderen Erwartungen, Tools und Wünschen. Nur wenige Einzelhändler haben darauf bereits die passende Antwort. Zwar entscheiden sich immer mehr Händler für die Umsetzung einer ganzheitlichen Omnichannel-Strategie, dennoch ist Europas Einzelhandel noch nicht optimal auf die Zukunft eingestellt – zu diesem Ergebnis kommt der IDC-Bericht: Making Your Omni-Channel Strategy a Reality.

INTERNATIONAL

Ebay vermittelt Reifenmontage:

Wer in Großbritannien auf der Seite von Ebay Autoreifen bestellt, kann auch gleich einen Installationsservice mit buchen. Sofern kooperierende Werkstätten denn lokal verfügbar sind. Monatlich werden in Großbritannien knapp 20.000 Autoreifen über den Marktplatz verkauft.

Pets at Home mit 81 Prozent Omnichannel-Wachstum:

Der Spezialist für Tiernahrung und Haustierbedarf teilt mit, dass im vergangenen halben Jahr die Einnahmen über Omnichannel-Aktivitäten um 81 Prozent gewachsen sind. Daran beteiligt sind neue Serviceangebote, wie die Option, Produkte im Laden zur Lieferung bestellen zu können sowie Abo-Dienste.


TRENDS & FAKTEN

Im Weihnachtsgeschäft kaufen die Mütter, Kinder entscheiden:

Wie Mytoys.de in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden hat, holen sich knapp drei Viertel der deutschen Eltern (71 Prozent) die entscheidenden Anregungen für Weihnachtsgeschenke direkt bei ihren Kindern. Für den Geschenkekauf sind dann aber die Mütter zuständig: In 44 Prozent der deutschen Familien übernehmen sie das Weihnachtsshopping. Nur jeder zehnte Vater kauft die Geschenke für die Kinder. Es wurden 1.053 Eltern mit Kindern im Alter zwischen 0 und 15 Jahren befragt.

Beliebtester Beitrag am Vortag:

Wenn es um Innovationen geht, dann soll auch das Arbeitsumfeld stimmen. Doch ein bisschen Lounge oder ein bisschen Bällebad - das reicht nicht. Warum es für das neue Denken mehr braucht als ein paar neue Möbel, diskutieren wir im Podcast mit Fried Große-Dunker und Dominik Kenzler. Optimierung - Ein Bällebad im Büro ist keine Lösung

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