Das meistverkaufte Buch bei Amazon ist gerade "Das Neinhorn" von Marc-Uwe Kling. Es ist ein lustiges Buch. Das ist vielleicht die beste Nachricht, die das "Morning Briefing" heute für Sie hat. Humor kann man jetzt ja gut gebrauchen. Am besten ein wenig davon auf Vorrat anlegen. Toilettenpapier und Mehl haben jetzt ja wohl alle.

///// HANDEL NATIONAL
DHL kauft Roboter
Manchmal wirkt DHL wie ein Unternehmen, das aus Versehen ein paar moderne Dinge tut. So wird DHL jetzt 1.000 Roboter (LocusBots) des US-Start-ups Locus Robotics für die Automatisierung im Warenlager einkaufen, meldet TechCrunch. Und falls Sie denken, nur deutsche Medien schauten zuweilen spöttisch auf den gelben Riesen. Techchrunch schreibt: "Angesichts der Größe des Unternehmens wirkt es wie ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn die Einsatzorte der Roboter im kommenden Jahr von zwei auf 12 Standorte erweitert werden."

Sonntagsfahrverbot für LKW komplett aufgehoben
Das Sonntagsfahrverbot für Lkw soll nun bundesweit bis mindestens Ende April ausgesetzt werden. Darauf haben sich die Länder und das Bundesverkehrsministerium geeinigt. Allen voran die Supermärkte brauchen mehr Nachschub.

ECE bleiben die Kunden weg
Frequenzrückgänge meldet Shopping-Betreiber ECE. Zum Teil seien die im oberen einstelligen Bereich, sagt Ulrich Schmitz, Senior Director Center Management, der TextilWirtschaft. Zudem wurden alle Events zunächst einmal bis einschließlich Ostern abgesagt.

Schweizer Onlinehandel durchbricht 10-Milliarden-Marke
Der Schweizer Onlinehandel hat laut einer gemeinsamen Studie des Verbands Schweizer Versandhändler (VSV), GfK und Schweizer Post 2019 um 8,4% zugelegt und 10,3 Milliarden  Schweizer Franken erreicht. Der Schweizer Zahlenfuchs Thomas Lang (Carpathia) kommentiert die Zahlen.

- Anzeige -
Digitalisierung in der Praxis
Wie sieht die Digitalisierung des Handels in der Praxis aus? Fragen Sie sich auch, mit welchen Lösungen Sie Ihre Unternehmensziele am besten erreichen? Wir stellen Ihnen ganz konkrete Digitalisierungsstrategien für den Handel vor und zeigen, welche Vorteile diese für die Unternehmen bringen. Von 360°-Omnichannel-Handel in Echtzeit bis hin zu Direct-to-Customer-Vertrieb - hier finden Sie alle Szenarios im Überblick.

///// INTERNATIONAL

Italien macht dicht
Kaufunlust, Umsatzrückgang. Alles noch harmlos, gegen die neuen Maßnahmen in Italien. Alle Läden werden angesichts der Corona-Pandemie dichtgemacht. Nur noch Apotheken und Lebensmittelläden sollen geöffnet bleiben.

Amazon finanziert Hilfsfond
Amazon finanziert angesichts des Coronavirus einen Hilfsfonds in Höhe von 25 Millionen Dollar für Auslieferungsfahrer, Saisonarbeiter und andere Angestellte. Der Fonds gilt auch für Lieferdienstpartner und Fahrer von Amazon Flex sowie für Saisonarbeiter.

Weniger Kauflust in den USA
Mehr als ein Drittel der erwachsenen US-Bürger kaufen laut Analysten derzeit weniger in Geschäften ein. Andere Studien beziffern das Umsatzminus im gesamten Einzelhandel auf 9,1%, bei Mode auf 3,9% und im Luxussegment auf 14,7%. Erstaunlich: Die Analysten glauben nicht, dass der E-Commerce die Umsatzrückgänge auffangen kann, berichtet Retail Dive.

Flughafen-Filialist nutzt "Amazon Go"-Technik
Der US-Airport-Filialist OTP gehört zu den ersten Kunden, die die "Amazon Go"-Technologie für kassenlose Märkte einkaufen. Erst vor wenigen Tagen hatte Amazon bestätigt, dass sich andere Händler die "Just Walk Out technology by Amazon" einkaufen können. OTP will laut CNBC schon am 16. März am Flughafen Newark automatisch abkassieren. Mein heißer Kandidat für Deutschland wären ja neben Flughafen-Shops und Bahnhofskiosken so manch eine Lidl-Filiale in den kommenden Jahren. 


///// TRENDS & TECH


Neue Online-Plattform frankiert Pakete mit Logo
Mit Imnudoo startet eine neue Online-Plattform für die Frankierung von Brief- und Warensendungen. Das Besondere daran: Kunden können jede Online-Frankierung direkt mit individuellen farbigen Werbebotschaften oder Firmenlogos versehen. Internet World hat die Einzelheiten.

Download-Dauerbrenner
Unser Corona-Dossier. Die wichtigsten Berichte aus verschiedenen Branchen in einem pdf. Lesen Sie jetzt, was die Epidemie heute für Unternehmen bedeutet und worauf Sie sich in Zukunft vorbereiten müssen.

Favorit der Leser
Ein paar Tage lang war der Coronavirus ein Umsatzfest für den Handel. Jeder Kunde wurde zum Prepper. Doch nun geht schleichend die Angst um. Mindestens aber Konsumunlust. Wer durch lokale Medien blättert, liest viel von Umsatzrückgängen in den Innenstädten.