Wenn alle geschützt werden, müssen auch alle dafür bezahlen. Diese These steht im Raum, seit die Pandemie die Unternehmenswelt in digitale Gewinner und Lockdown-Verlierer teilt. Kommt jetzt die Solidarabgabe der Digitalwirtschaft? Die Stimmen der Befürworter in Politik und Wirtschaft werden lauter. In Großbritannien will Schatzmeister Rishi Sunak den Steuersatz für große Unternehmen von 19 auf 25 Prozent erhöhen, während für Kleinunternehmen Ausnahmen vorgesehen sind. Die Bundesregierung nimmt sich jetzt erst einmal derer an, die bisher bei den Hilfen durch alle Raster fallen. Ein wichtiger Schritt. 

///// HANDEL NATIONAL
VW künftig mit Online-Marktplatz für Lager- und Gebrauchtwagen
Europas größter Autokonzern VW will in den kommenden Jahren mit digitalen Angeboten bei seinen Kunden punkten. Dabei sollen VW-Händler in Händlerpools mit ins Boot geholt werden. In sechs Städten wird derzeit ein Abo-Modell getestet. Für Lager- und Gebrauchtwagen entsteht ein Online-Marktplatz, der allerdings andere Schwerpunkte setzen wird, als bereits etablierte Marktplätze wie Heycar, heißt es bei VW. Zielgruppe seien Kunden, die schnell ein Fahrzeug brauchen.   

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Umwelt-Richtlinien treffen alle Online-Shops!
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Umwelt-Richtlinien gibt es in jedem Land – und jedes Unternehmen, das online handelt, ist davon betroffen. Schließlich tragen sie laut Gesetz die volle abfallwirtschaftliche Verantwortung für ihre Produkte. Dieser Leitfaden liefert das Know-how für rechtssicheres Handeln. Tragen Sie dazu bei, Ihr Unternehmen vor unerwarteten Kosten und Abmahnungen zu schützen. 30 Seiten geballtes Know-how zum Download!
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100 Mio. US-Dollar für Berliner Start-up Stryze 
Sie verkaufen Yogamatten, Kaffeekapseln, Flossbänder oder professionelle Haarschneidescheren vor allem über Amazon, aber auch über andere Marktplätze und eigene Shops in mehr als 20 Länder. D2C-Marken zu fairen Preisen lautet das Angebot der Stryze-Group an ihre Kunden. Mit frischem Geld von Investoren wie Upper90 und Alstin Capital soll nun das Unternehmenswachstum auch über Zukäufe angekurbelt werden. Bis zu 100 Mio. US-Dollar stehen dafür bereit. 

Whitepaper „Wege aus der Krise Teil 1"
Der stationäre Einzelhandel macht schwere Zeiten durch. Wie sich die Krise bewältigen lässt, hat sich jedoch schon lange vor Corona abgezeichnet: durch Kundenbindung und die Nutzung digitaler Möglichkeiten. In Pandemie und Lockdown zeigt sich, wie der Handel seine Zukunft erfolgreich gestalten kann. Lesen Sie den ersten Teil des Whitepapers auf etailment.de

Vegane Kosmetik verkauft sich gut auf Youtube
Sie heißen Nadine und Philipp Steuer, sind Urgesteine in Youtube und gelten als Pioniere der „Creator Community". Statt sich nur für andere Marken ins Zeug zu legen, verkaufen sie seit zwei Jahren ihre eigene vegane Kosmetik. Auf Gründerszene ist ein Porträt der Steuers erschienen. Lesenswert. 


///// HANDEL INTERNATIONAL

Amazon ist größter US-Modehändler 
Auch das ist ein Ergebnis der Corona-Pandemie: An Amazon kommt in der Modewelt keiner mehr vorbei. Bereits jetzt hält der Online-Riese zwölf Prozent am US-Modemarkt, so eine Analyse des Finanzdienstleisters Wells Fargo. Über 100 eigene Modemarken bietet Amazon an. Für das aktuelle Jahr 2021 erwarten die Analysten allerdings eine Stagnation, da der stationäre Handel bei erfolgreicher Impfung der Bevölkerung wieder in Fahrt komme. 

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Logistiklösungen für Herausforderungen im Handel
Der Onlinehandel wächst stetig und damit die logistischen Herausforderungen für Lagerhäuser. In unserem Whitepaper & Video erfahren Sie, wie Voice-Technologie und AMR die Kommissioniervorgänge und Retouren beschleunigen, die Auftragsgenauigkeit verbessern und Mitarbeiterschulungen deutlich reduzieren.

Mit der MNWR-Group den französischen Schuhmarkt erobern
Franzosen (6,3 Paar) kaufen fast doppelt so viele Schuhe pro Jahr wie Deutsche und auch die Preise dafür liegen im Schnitt acht Prozent höher. Ein lukrativer Markt also für deutsche Schuhverkäufer, die ab sofort als Händler der ANWR-Group auf Amazon.fr vertreten sind. Voraussetzung dafür ist die Nutzung von QUALIBET®. Insgesamt stehen den an die ANWR-Group angebunden Händler 15 Marktplätze zur Verfügung, die meisten in Deutschland wie zum Beispiel schuhe.de. Frankreich ist nach den Niederlanden nun der zweite internationale Markt.

Was steckt hinter dem britischen Modegigant Boohoo? 
Er kauft etablierte Modehäuser, die vor kurzem noch von der Londoner Einkaufsmeile Highstreet nicht wegzudenken waren. Er gilt als Online-Händler der neuen Generation, der kleine Konkurrenten einfach schluckt und ältere im Wachstum überflügelt. Was steckt hinter dem britischen Modegiganten fragt fashionunited.de und legt die Historie von Boohoo offen. 

///// TRENDS & TECH

E-Commerce Versandstudie - es gibt noch Optimierungspotenzial
In seiner gerade veröffentlichten Studie zum Versand- und Retourenservice im Online-Handel zeigt Parcelabder Spezialist für Operations-Experience, anhand von  Beispielen auf, wie Händler durch flexible Logistik, die Verknüpfung von Branding und Versandkommunikation, einem brillanten Auspackerlebnis und serviceorientierten Retouren bei ihren Kunden punkten können. Besonders Mediamarkt sieht Parcelab auf einem guten Weg zum perfekten Kundenerlebnis.  

Klopapier-Flagship-Store in Emmendingen 
Landauf, landab wird stationären Händlern empfohlen, sich im Online-Handel zu üben. Das Modehaus Blumen-Jundt in Emmendingen trotz diesem Trend und funktioniert seine Ladenfläche zu einem Klopapier-Flagship-Store um, wo ab sofort systemrelevante Drogerieartikel und Lebensmittel die Hauptverkaufsware darstellen. Auf einer Nebenfläche werden Frühlingsmoden angeboten, was in dieser Relation wohl erlaubt ist.  

Online-Geschäft rettet kleine Unternehmen in den USA
Laut einer Studie von Kabbage - einem Unternehmen von American Express - sind 57 Prozent der mehr als 550 befragten kleinen Unternehmen wieder vollständig geöffnet. Vor allem auf die teilweise Verlagerung auf Online-Geschäfte während der Pandemie sei die hohe Wiedereröffnungsrate zurückzuführen. Ein Drittel der Unternehmen verkaufe nunmehr ausschließlich online oder sei sowohl online als auch stationär tätig. 33 Prozent der Unternehmen will auch nach der Krise seine Online-Aktivitäten ausbauen, 15 Prozent will sie zurückfahren. Ohne staatliche Hilfe sind die Überlebenschancen für kleine Unternehmen dennoch gering. Ein Hilfsfond der Regierung über 50 Mrd. US-Dollar soll sie retten.