Liebe Leserin, lieber Leser, als die beiden Falcon-9-Stufen im geplanten Sinkflug gestern Abend wieder auf der Erde eintrafen, wird jemand sehr erleichtert gewesen sein. PR kann ganz schön teuer sein. Apropos Sinkflug. Im Sinkflug befindet sich nicht nur der Bitcoin-Kurs, sondern auch windeln.de, formuliert das nur anders. Einen Höhenflug wird wohl unser Twitter-Account erleben. Den übernimmt heute Sachar Klein von der Agentur hypr.

Lidl bekommt einen neuen Chef:

Neuer Deutschland-Chef wird Matthias Oppitz (40). Nach Angaben des Unternehmens wird er im Vorstand der Lidl Stiftung zusätzlich noch den neu geschaffenen Bereich Lidl Digital verantworten. Er soll das Thema E-Commerce mit dem Ziel einer stärkeren Verzahnung von stationärem und digitalem Geschäft weiter vorantreiben. Vorgänger Marin Dokozic war im Oktober 2015 an die Deutschland-Spitze von Lidl gerückt. Eine Rolle beim Personalwechsel dürfte die aktuelle Stärke von Aldi gespielt haben.

Windeln.de muss Belegschaft reduzieren und prüft Teilverkauf:

Insgesamt will das Unternehmen gut 35 Prozent seiner Vollzeitstellen abbauen, um damit im Geschäftsjahr 2018 rund 10 Mio. Euro einzusparen. Zusätzlich dazu will das Unternehmen seine Geschäftsaktivitäten in Italien beenden. Geprüft wird auch, das erst 2015 gekaufte Unternehmen Feedo, das in Osteuropa aktiv ist, wieder zu verkaufen.

Waschbär-Mutter mit neuem Eigentümer:

Die Triaz Group, zu der die Versandhäuser Waschbär und Vivanda gehören, hat neue Eigentümer. Ernst Schütz, bisheriger Mehrheitsgesellschafter des Unternehmens, hat es an die Geschäftsführer Katharina Hupfer und Matthias Wehrle übergeben. Erst vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass der Vivanda-Versand zum 30. Juni seinen Betrieb einstellt  und im Waschbär-Versand aufgehen wird. Triaz versendet nachhaltige Produkte.

Matratzen Concord lässt online feilschen:

Kaufinteressenten können seit einigen Wochen im Webshop von Matratzen Concord einen eigenen Preisvorschlag für das betreffende Produkt eingeben und so in einen direkten Verhandlungsdialog mit Verkäufern des Unternehmens eintreten. In einer Pressemitteilung sieht sich das Unternehmen damit als sehr erfolgreich. Einerseits übertreffe die Konversionsrate von 6 Prozent die eigenen Erwartungen, zum anderen biete es auch die Chance, nicht nur in Dialog mit dem Kunden zu treten, sondern auch in die Filialen zu locken.


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Erfolgreicher mit einer durchdachten Omnichannel-Strategie:

Der „naive“ Kunde war gestern. Wer heute einkauft, kommt mit ganz anderen Erwartungen, Tools und Wünschen. Nur wenige Einzelhändler haben darauf bereits die passende Antwort. Zwar entscheiden sich immer mehr Händler für die Umsetzung einer ganzheitlichen Omnichannel-Strategie, dennoch ist Europas Einzelhandel noch nicht optimal auf die Zukunft eingestellt – zu diesem Ergebnis kommt der IDC-Bericht: Making Your Omni-Channel Strategy a Reality.

INTERNATIONAL

Snap-Aktie im Steilflug:

Manchmal braucht es gar nicht so viel, um die Aktionäre zu begeistern. Das Unternehmen steckt zwar in den roten Zahlen, aber ein überraschend positiver Quartalsbericht brachte einen rund ein Fünftel höheren Kurs der Aktie. Der gemeldete Umsatz von 286 Mio Dollar war deutlich größer als erwartet und auch ein ordentliches Nutzerwachstum überraschte die Analysten.

Brack.ch eröffnet Pop-up-Store:

Direkt in der Nähe des Hauptbahnhofs Zürich eröffnet der Online-Fachhändler Brack.ch einen Pop-up Store mit Abholstation. Für vier Monate bezieht das Unternehmen drei Etagen mit insgesamt 400 Quadratmetern. Ein Einstieg in das stationäre Geschäft soll das aber nicht sein. In erster Linie geht es darum, die Bekanntheit zu steigern. Neben den Produkten sollen auch Sonderaktionen die Kunden anziehen. Dazu zählen eine Smoothie-Bar sowie kostenlose Nackenmassagen.


TRENDS & FAKTEN

Deutsche hängen am Bargeld, aber nicht am Kleingeld:

Mehr als jeder zweite Verbraucher in Deutschland befürwortet die Abschaffung der kleinen Eurocent-Münzen. Das hat eine Studie der Splendid Research GmbH herausgefunden. Für das mit der Abschaffung verbundene Auf- und Abrunden des Endbetrags bei Barzahlungen sprechen sich zwei Drittel der Bundesbürger aus.

So sieht der typische Innenstadtbesucher aus:

In größeren Städten sind häufiger jüngere Konsumenten unterwegs als in kleineren. So sind rund 30 Prozent der befragten Passanten in Städten mit 100.000 bis 200.000 Einwohnern maximal 25 Jahre alt. In Orten, die weniger als 25.000 Einwohner haben, liegt der Anteil der bis 25-jährigen Innenstadtbesucher dagegen bei knapp 18 Prozent. Wenig überraschend: je größer die Stadt, umso größer auch die Verweildauer. Die Zahlen stammen vom IFH Köln.


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Kaum berechenbar und anspruchsvoll ist der Kunde von heute. Er informiert, kommuniziert und kauft über unterschiedlichste Kanäle beim Händler seines Vertrauens. Doch die unterschiedlichen Phasen der Customer Journey bieten jeweils ihre eigenen Chancen. Customer Journey - Diese Stationen bieten Chancen

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