Mehr Geld für Rocket Internet:

Rocket Internet gönnt sich eine Kapitalerhöhung. Die Summe: 12 Millionen neue Aktien. Die bestehenden Investoren Baillie Gifford und United Internet haben bereits Kaufaufträge zum Platzierungspreis mit einer Gesamtsumme von ungefähr 210 Millionen Euro bestätigt. Rocket könnte bei institutionellen Anlegern so bis zu 645 Millionen Euro einnehmen. Finanziert wird so ein Stück weit der gewaltige Einstieg bei Lieferheld und womöglich kommende Zukäufe. Die Platzierung ist ein Schnellschuss, gestern gestartet endet sie schon heute.
Oliver Samwer: Mal eben frisches Geld abgeholt
Oliver Samwer: Mal eben frisches Geld abgeholt


Jetzt lesen: Burger King testet Lieferservice, Pinterest bekommt Kauf-Kaufknopf.

Burger King kommt nach Hause:

Burger King testet in 13 Restaurants in Deutschland und Österreich einen Lieferservice. Am Probelauf teilnehmen können Kunden, die in ausgewählten Filialen in Mannheim, Wien, Berlin, Chemnitz, Gera, Zwickau, Dresden, Waiblingen und Singen maximal acht Minuten entfernt wohnen. Ab einem Bestellwert von 10 Euro kommt der Burger dann binnen 40 Minuten in einem bestimmten Zeitfenster.
 

Tweet des Tages:

 

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E-COMMERCE INTERNATIONAL

Starbucks kassiert kompliziert:

Bei Starbucks kann man nun per Appe Pay bezahlen - so fast. Denn den Kunde muss dazu erst einen QR-Code nutzen, damit wird dann über Apple Pay die StarbucksCard aufgeladen um dann per Sbux-App zu zahlen. Venture Beat

Zulily enttäuscht:

Flash-Händler Zulily meldet aus den USA tolle Zahlen, aber für die Börse wenig erfreuliches. Der Umsatz im vierten Quartal: 391,3 Millionen Dollar, 52 Prozent Plus im Jahresvergleich. Weil die erwarteten über 400 Millionen Dollar verfehlt wurden, schmierte der Kurs an der Börse ab. WSJ
 

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Groupon rettet sich:

Groupon kommt laut Quartalsbericht aus den Miesen. Das Couponing-Portal schaffte ein Plus von rund 8,8 Millionen Dollar. Im Vorjahresquartal hatte Groupon noch 81,2 Millionen Dollar verloren. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich auf 925,4 Millionen Dollar. Gerettet hat Groupon vor allem das eigene Warengeschäft, das für über 60 Prozent des Umsatzes steht. WSJ / IR

Pinterest mit Kaufknopf:

Die Bilder-Pinnwand Pinterest folgt den Spuren von Facebook und Twitter und will noch in diesem Jahr einen "Buy-Button" einführen. Pinterest will dabei mit dem Payment-Anbieter Stripe kooperieren. Re/code

Wal-Mart weitet Mobile aus:

Wal-Mart weitet gegenwärtig seine Tests mit mobiler Bestellfunktion im Verbund mit Click & Collect-Optionen aus und will die Tüten dann auch noch am gleichen Tag im Laden zusammenstellen. MCD


Geldturbo für Lyft:

250 Millionen Dollar sammelt gerade Uber-Konkurrent Lyft ein. Das Startup mit dem Schnauzer im Logo, an dem auch Alibaba beteiligt ist, wäre dann über zwei Milliarden Dollar wert. NYT

Xiaomi schwört auf Accessoires:

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi will auf einem eigenen Online-Marktplatz in den USA Accessoires verkaufen, nicht aber Smartphones. Interessante Strategie. The Verge


E-COMMERCE PRAXIS

Umfrage zum Erlebnisshopping:

Während stationär die Erlebnisvermittlung längst Thema ist, schreiben sich das nun auch immer mehr Onliner auf die Agenda. Um aufzuzeigen, welche Rolle die Erlebnisvermittlung in verschiedenen Ausprägungen online spielt, führt das ECC Köln eine kurze Befragung unter Händlern (ca. 15 Minuten) durch. Zur Umfrage


DIGITALE TRENDS & FAKTEN

Mehr Service gewünscht:

Rund jeder fünfte 18 bis 24-Jährige (21 Prozent) wünscht sich neue und innovative Service-Leistungen. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov unter 1.043 Personen im November. Auffallend ist der Graben der Generationen: Während die bis 45-Jährigen sich neue Services als Apps auf dem Smartphone oder dem Tablet vorstellen können, wünschen sich über 45-Jährige eher im Telefonservice neue Service-Leistungen.

Google testet PoS-Projekt Plaso:

Google werkelt Medienberichten zufolge an einer mobilen Bezahllösung für den Point of Sale jenseits von Google Wallet. Plaso nennt sich das geheimnisvolle Projekt über das wenig mehr bekannt ist, als das es bei den Restaurantketten Papa Johns und Panera Bread getestet wird. BI

Multichannel-Service:

Einen Laden sehen Kunden zunehmend als Servicevehikel für den Onlinehandel. 52 Prozent der Konsumenten erwarten, dass sie online bestellte Ware auch im Laden abholen können. Welche digitalen Erwartungen der Kunde noch an den Handel hat, das sagt eine Konsumentenbefragung des Marktforschungsinstituts Innofact im Rahmen des eBay-Projektes „Zukunft des Handels“. etailment

Payment und die Kosten:

Die Zahlung per Vorkasse sehen Händler vielfach als das günstigste Zahlungsverfahren. Ein Irrtum, da systematisch die indirekten Kosten von Zahlungsverfahren unterschätzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt die von ibi research veröffentlichten Studie "Gesamtkosten von Zahlungsverfahren" (pdf). Ein klares Bild ist ansonsten schwer zu bestimmen. Die Auswahl und Anpassung des geeigneten und finanzierbaren Portfolios an Zahlungsverfahren hängt vom jeweiligen Einzelfall und etlichen Einflussfaktoren wie dem Warenkorbwert ab.

Friedhof Facebook:

Zeit sich einen Erben für sein Facebook-Konto zu suchen. Facebook will die Option schaffen, dass man für den Fall des eigenen Ablebens einen digitalen Nachfolger für seinen Account eintragen kann. Facebook


Zahl des Tages: Jeder 5. Internetnutzer hat schon einmal Blumen und Pflanzen im Netz bestellt – das sind rund 11 Millionen Deutsche, meldet Bitkom. Pressebox

Beliebtester Beitrag am Vortag: Eigenmarke: Rettungshelfer mit Risiko


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