eBay: Nach dem mehrstündigen Systemausfall bei eBay am Sonntag schauen Verkäufer womöglich in die Röhre, wenn sie ihren Artikel unter Wert verkaufen mussten. "Ein Systemausfall gehört zum allgemeinen Risiko bei der Teilnahme an einer eBay Auktion, ebenso wie das Risiko, dass nur sehr wenig für eine Ware geboten wird. Das letzte Gebot ist nach den eBay Grundsätzen rechtlich bindend. Daran ändert auch ein Systemausfall nichts. Auch besteht kein gesetzlicher Anfechtungsgrund", macht IT-Anwalt Christian Solmecke aus Köln deutlich. Bei Störungen von ein bis zwei Stunden werden den betroffenen Verkäufern nur die Gebühren erstattet.

Allerdings gibt es noch Hoffnung. BIn den Grundsätzen zum Systemausfall sei geregelt, so Solmecke, dass eBay nach einem mehr als zweistündigen Systemausfall sämtliche Auktionen um 24 Stunden verlängert, die entweder im Ausfall-Zeitraum lagen oder die eine Stunde nach dem Auslauf abgelaufen wären. Dann könnte eBay zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet sein. Das könnte eine schöne Aufgabe für Gutachter werden.
eBay prüft noch, wie sie mit den Schadenersatzforderungen erboster Verkäufer umgeht, will die Händler alsbald kontaktieren.
Schuld am Ausfall waren laut eBay Stromschwankungen, die  Datenbanken lahmlegten.

Jetzt lesen: Otto startet Nischen-Shop für Elektrogeräte, PayPal stänkert gegen Apple.


ekinova:
Mit ekinova startet Otto einen Nischen-Shop für Elektrogeräte. Das Sortiment umfasst rund 3.500 Produkte. Nach Schlafwelt.de und Cnouch ist dies bereits der dritte Shop mit dem Otto vor allem über SEO und SEM Kunden anspricht, die sich jenseits des Otto-Kosmos bewegen. Neuhandeln

 

Inventorum: Michael Brehm, Gründer und Investor (StudiVZ, Bergfürst), hat jetzt Inventorum vom Stapel gelassen. Dahinter verbirgt sich ein multichannelfähiges iPad-Kassensystem für die Warenwirtschaft mit Analyse in Echtzeit, samt einem Webshop-System, das eine automatische Anbindung an Internet-Marktplätze wie eBay ermöglicht.



Uber: Während sich hierzulande das Wirtschaftsministerium auf die Seite von Uber schlägt und nach dem Verbot durch das Frankfurter Landgericht laut Wiwo im Interesse des Wettbewerbs eine Überprüfung des Personenbeförderungsgesetzes anregt, protestieren in den USA Uber-Fahrer gegen die schlechte Bezahlung und die Rabatt-Strategie bei den Fahrpreisen, die ihre Einnahmen schmälert. Business Insider


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UX-Profis aufgepasst! Am 10./11. November findet der user experience congress 2014 in Frankfurt/Main statt. Viele Use-Cases, neuste Studienergebnisse und aktuelle Trends zur User Experience werden an zwei Tagen von renommierten Sprechern vorgestellt.  


Netflix: Der Videostreaming-Dienst Netflix steht jetzt in Deutschland parat: Die Flatrate beginnt mit einem Preis von 7,99 Euro.

Digitale Welt:


Alibaba:
Der Run auf Alibaba-Aktien sorgt schon vor dem eigentlichen Börsengang für steigende Kurse. Statt 60 bis 66 Dollar wird die Aktie zum Börsenstart wohl 66 bis 68 Dollar kosten. SEC


PayPal: PayPal weiß, dass mit Apple Pay ein gefährlicher Wettbewerber anrückt und stänkert mit Blick auf das vermeintliche Sicherheitsleck in der Apple-Cloud schon mal mächtig los: "We The People Want Our Money Safer Than Our Selfies", heißt es in einer Anzeigenkampagne.


Amazon: Die von Douglas Preston angeführte Anti-Amazon-Initiative Authors United hat sich mit einem weiteren Brief, diesmal an das Amazon-Board, einmal mehr in den Konditionenstreit mit Hachette eingeschaltet. Amazon untergrabe den Autoren die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, heißt es da fast schon flehend. Zudem höhle Amazon die wichtige Rolle aus, die Verlage für die Gesellschaft spielen. Bücher könne man außerdem nicht behandeln wie Toaster.


Foot Locker: Die US-Kette Foot Locker, die 2013 den deutschen Multichannel-Händler Runners Point übernommen hat, testet in den USA in fünf Städten Same Day Delivery. Partner ist dort das Logistik-Start-up Deliv. Fast Company


Burberry: Zur Fashion-Show der aktuellen Kollektion bot Burberry einmal mehr ein Live-Streaming auf, das zugleich als Verkaufskanal  angelegt war. Teil von Burberry’s Runway Made to Order-Aktion war auch die Option, Nagellack über den neuen Twitter-Buy-Button zu bestellen. Luxury Daily


Apple Pay: Wal-Mart, Best Buy und andere US-Ketten wie 7-Eleven oder auch Gap werden der NFC-Lösung Apple Pay wohl einen Korb geben. Sie wollen stattdessen auf den Standard Current C setzen, der von dem Konsortium Merchant Current Exchange (MCX) entwickelt wurde. Tech Times

Digitale Praxis:


Facebook: Einfach mal so ein Gewinnspiel bei Facebook starten? Vergessen Sie es. Neben einer ausführlichen Lektüre der AGB empfiehlt sich eine ausgefeilte Strategie. AllFacebook hat die wichtigsten Regeln zusammengefasst.


Digitale Trends & Fakten:


Minecraft: Microsoft kauft die Entwicklerfirma Mojang für 2,5 Milliarden Dollar. Besser bekannt ist Mojang für das Spiel Minecraft. Eine virtuelle Klötzchenwelt, in der Millionen von Spielern eine Art digitales Legoland bauen können. Mojang

Apple: Fortsetzung der verpatzten Marketing-Idee von Apple, alle iTunes-Nutzer zur Vorstellung des neuen iPhone zwangsweise mit dem neuen U2-Album "Songs of Innocence" zu beglücken: Apple schaltet nun eine Website zum Löschen des U2-Albums frei, mit dem das ungeliebte Geschenk leichter von den digitalen Endgeräten entfernt werden kann.

Zahl des Tages:
4 Millionen iPhone 6 und iPhone 6 Plus hat Apple innerhalb der ersten 24 Stunden seit dem Verkaufstart per Vorbestellung verkauft, doppelt so viel wie beim Start des iPhone 5.


Grafik des Tages: Deltamethod hat einige SEA-Mythen auf ihren Wahrheitsgehalt getestet und das Ergebnis in eine Infografik gepackt.


Lesetipp des Tages: Bildschirmzeit limitieren: Wie Tech-CEOs ihren Kindern den Gebrauch von Gadgets limitieren, schildert die NYT.


Beliebtester Beitrag am Vortag: etailment Summit: Home24, C&A, McTrek und Co diskutieren Wachstumspotenziale und Innovationen

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