Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

"Chefs Table" auf Netflix ist eine ziemlich leckere und intelligent gemachte Koch-Doku (Empfehlung, wenn Sie sich für exklusive Restaurants und Sterne-Köche interessieren). Noch leckerer - aus anderen Gründen - wird eine Kochshow bei Amazon Prime Video. Dort sollen laut Nikkei lokale Spezialitäten aus Japan gezeigt werden und die Delikatessen soll man dann auch direkt per One-Click-Shopping während des Streamings ordern können. Wie sagt man da im Handel? Genau: Na, Mahlzeit.

Mehr kompakte und kuratierte News zum Digital Commerce nach dem Klick.

20 Millionen Euro für Outfittery:

Der Curated Shopping-Anbieter Outfittery bleibt auf Wachstumskurs. Dafür gibts 20 Millionen Euro unter anderem vom VC-Fonds Octopus Ventures und dem italienischen U-Start Club, hinter dem einige der renommiertesten Modefamilien der Welt stehen. Auch die bestehenden Gesellschafter Northzone Capital, Highland Capital Partners, Holtzbrinck Ventures und Mangrove Capital Partners beteiligten sich an der Finanzierungsrunde. Mit dem frischen Kapital dürften die Gründerinnen Julia Bosch und Anna Alex weiter Richtung europäisches Ausland schielen. Derzeit vertrauen Männer in Deutschland, Osterreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Schweden und Dänemark (400.000 Kunden) auf die Modevorschläge.


Zalando überholt Metro AG an der Börse
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Kann man sich auch nicht ausdenken: Zalando löst die Metro AG als wertvollsten deutschen Handelskonzern an der Börse ab. Fonds-Manager Jochen Krisch hats natürlich gesehen.

Plus Size-Mode mit Chic:

Plus Size-Mode mit Chic ist ja selbst im Internet immer noch eine Randerscheinung. Zwar haben selbst Big Player wie Zalando erkannt, dass da jenseits von Sheego und Co noch einiges geht, kommen tut aber wenig. Selbst bei Zalando wird die Mode für große Größen verkauft wie trocken Brot. Also drücken wir mal Donja Pitsch und Petra Krauss die Daumen, die von München aus mit myPePita gestartet sind und dort Damenmode im Designer-Look ab Größe 42 bieten.


Mehr Geld für PR:

Die Handelsunternehmen im deutschsprachigen Raum geben mehr Geld für Öffentlichkeitsarbeit aus. Bei der EHI-Studie PR im Handel 2016 geben 49 Prozent der befragten PR-Verantwortlichen des Einzelhandels an, in den letzten 2 Jahren mehr in die Kommunikationsarbeit investiert zu haben.
Gefühlt können wir das bestätigen. Die Zahl lästiger und unnötiger Nachfassanrufe sowie überflüssiger Mail-Ankündigungsanrufe ist laut empirisch-holistischer Betrachtung um 43 Prozent gestiegen. Pro-Tipp: Solche Agenturen werden zunehmend ignoriert. Pro-Tipp 2: Agenturen, die derlei auf Wunsch ihrer Auftraggeber tun, schaden damit also auch Unternehmen, die derlei Dinge nicht auf dem Stundenzettel sehen wollen.   

Momox macht Service mit Zendesk:

Der führende Re-Commerce-Anbieter Momox nutzt für seinen Kundensupport nun die cloud-basierte Kundenservice-Lösung von Zendesk. Damit möchte Momox vor allem die Multichannel-Fähigkeit des Supports ausbauen.

INTERNATIONAL

Farfetch plant mit Wachstum:

Die Londoner Luxusmode-Plattform Farfetch will in diesem Jahr ein Bestellvolumen von 800 Millionen Dollar (2015: über 500 Millionen Dollar) wuppen. Farfetch arbeitet mit über 400 Retailern und 100 Marken zusammen, um Luxusartikel von mehr als 1000 Designern anzubieten. TW


TRENDS & FAKTEN

Instagram tut mehr fürs Business:

Für deutsche Unternehmen sind jetzt die Instagram Business Profile verfügbar. Über die kann der Kontakt mit dem Nutzer vereinfacht werden. Außerdem gibt es mehr Zahlen und Daten. FutureBiz


Jeder dritte Deutsche kennt Bitcoin:

Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Deutschen hat von der digitalen Währung Bitcoin schon einmal gehört. Vor drei Jahren waren es erst 14 Prozent. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor.


Twitter kann Sticker:

Marken können bei Twitter jetzt gesponserte Sticker an ihre Fotos pappen. Auch Nutzer können diese Sticker einsetzen.

Google wettet auf Video-Chat:

Mit Duo startet Google nun eine Messenger-App. Die konzentriert sich auf Video-Chat und greift somit Facetime von Apple an. TNW

Zahl des Tages:
Mehr verkaufte E-Books, aber weniger Umsatz. Weil der Trend zum 99-Cent-Buch geht? Fest steht: Der Absatz im E-Book-Markt legte in den ersten sechs Monaten um 2,7 Prozent zu. Die Umsätze sanken aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent. Börsenblatt

Grafik des Tages: Wie man Newsletter und Social Media kombiniert - Infografik

Beliebtester Beitrag am Vortag: So lockt Alibaba nach China

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