Der Reisekostenprozess kann von Mitarbeitern direkt von unterwegs digitalisiert  und Kostenstellen zugewiesen werden. Das erleichtert Geschäftsreisenden wie der Buchhaltung den Abrechnungsprozess.

Taxifahrten, Geschäftsessen, weitere Auslagen – während einer Dienstreise fallen viele Quittungen an, die nachträglich sortiert, in Tabellen eingetragen und zur Abrechnung bei der Buchhaltung vorgelegt werden müssen.

Declaree, ein Startup aus Rotterdam, will Unternehmen den Reisekostenprozess durch eine intuitive Smartphone-App extrem vereinfachen. Alle Ausgaben können von den Mitarbeitern direkt von unterwegs digitalisiert werden. Durch die Zuweisung von Kategorien und Kostenstellen sollen die Ausgaben automatisch und korrekt für das genutzte Buchhaltungs- oder ERP-System vorbereitet werden.
Neben Papierquittungen können auch Kilometergeld und Tagegelder direkt über die App eingegeben und eingereicht werden. Wird die Anwendung zusätzlich mit einer Kreditkarte verknüpft, können automatisch alle Transaktionen direkt in der App durchgeführt werden.
Die Declaree Reisekosten-App lässt sich intuitiv bedienen.
© Declaree
Die Declaree Reisekosten-App lässt sich intuitiv bedienen.
Zusammen mit der browserbasierten Anwendung fungiert Declaree so als zentrales Dashboard, das sich nahtlos mit dem im Unternehmen genutzten ERP- oder Buchhaltungssystem verbinden lassen soll. Zu den Firmen, die Declaree bereits nutzen, zählen Startups, Corporates und Multinationals, unter anderem KLM, EY, KPG, Miele und HelloFresh.

Ein Jahr lang getüftelt

Entstanden ist das Startup aus der eigenen unliebsamen Erfahrung mit der Reisekostenabrechnung. Die drei Gründer Bas Janssen, Bart Jochems und Jasper Spoor haben sich bei ihrem früheren Arbeitgeber kennengelernt. „Wir sind selbst immer viel geschäftlich gereist und haben damals viel Zeit damit verschwendet, nachträglich unsere Ausgaben in ein unübersichtliches Excel Sheet einzufügen. Der gesamte Prozess war einfach total ineffizient. Wir haben uns dann gedacht: Das können wir besser machen”, erklärt Jasper Spoor die Entstehungsgeschichte.

Weitere Expansion geplant

Gesagt, getan. Ein Jahr lang haben sich die drei Gründer jeweils abends nach der Arbeit und am Wochenende getroffen, um an ihrer Idee zu arbeiten. Als die ersten Investoren und Kunden gewonnen waren, konnten die drei Freunde ihre bisherigen Jobs kündigen, um sich komplett auf Declaree zu konzentrieren.
Mittlerweile hat Declaree nach eigenen Angaben knapp 50.000 Nutzer und expandiert weiter stark in Europa. Langfristig will das Gründerteam auch den amerikanischen und asiatischen Markt in den Blick nehmen.

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