Besseres Wissen schafft bessere Lieferketten ist das Credo von Nexiot. Sie machen IoT für Unternehmen alltagstauglich. Mit Hilfe von Sensoren und einer Cloud-Plattform können große Datenmengen ausgewertet werden.

Das Internet der Dinge und die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation werden immer präsenter und finden ihren Weg in die industrielle Anwendung. Fünfzig bis siebzig Milliarden Geräte sollen bis 2025 weltweit miteinander verbunden werden.

Unternehmen stehen vor der Herausforderung ihre Wertschöpfungskette zu optimieren, indem sie ihre vorhandenen Logistik- und Produktionssysteme mit Maschinen, Fahrzeugen und Gütern intelligent vernetzen.

Die Schweizer Nexiot AG mit Hauptsitz in Zürich, ist einer der vielversprechenden neuen Player im Bereich der Entwicklung und Bereitstellung digitaler Supply-Chain-Management-Lösungen.

Zutaten: Sensoren + Cloud-Plattform

Das Startup hat  eine End-to-End-Logistikplattform entwickelt, mit der Unternehmen einen Überblick über bislang verborgene Informationen in ihrer Lieferkette erlangen können. Mit Hilfe von Sensoren und einer Cloud-Plattform können auch große Datenmengen ausgewertet werden.

„Wir glauben, dass besseres Wissen bessere Lieferketten erzeugt.“ sagt Rainer F. Schröder, Chief Sales Officer (CSO) von Nexiot, in einem Interview. Kunden können nun IoT einsetzen, um ihre Dienste zu differenzieren und digitale Erkenntnisse zu monetarisieren.

Ein besonderer Clou: Die Sensoren von Nexiot, die beispielsweise Schiffscontainer oder Güterwaggons vernetzen und überwachen, benötigen keine externe Stromversorgung, sondern beziehen Energie aus ihrer Umgebung und nutzen Vibration, Temperaturdifferenzen und Solarenergie.

Das im Jahr 2015 gegründete Unternehmen ist ein Spin-off der ETH Zürich, einer der weltweit führenden technischen Universitäten. Die Grundlagen des Business-Models sind aus zehn Jahren Forschung an komplexen Systemen, Big Data-Algorithmen und Ultra-Low-Power-Embedded-Technologie hervorgegangen. Seit 2018 gibt es auch Standorte in Hamburg und in den USA.

Großunternehmen aus der Finanzbranche sind schon längst auf Nexiot aufmerksam geworden, Credit Suisse und die Mobiliar Versicherung gehören bereits zu den Investoren.

Mit der letzten erfolgreichen Finanzierungsrunde in Höhe von umgerechnet rund 13,2 Millionen Euro und dem Know-how in einer Vielzahl sich ergänzender Kompetenzen, verfolgt Nexiot ehrgeizig seine globalen Expansionspläne.
 

Über etailment Start-ups

Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.
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