In Deutschland werden immer mehr Güter per Lkw transportiert. Dabei lassen sich Leerfahrten, die sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch problematisch sind, häufig nicht vermeiden. Genau an dieser Schwachstelle setzt das Leipziger Start-up Pamyra an.

Als unabhängige Vergleichs- und Buchungsplattform für die Transportbranche vermittelt das 2016 gegründete Unternehmen Aufträge für freie Ladekapazitäten von Transportunternehmen.
Die Gründer Felix Wiegand und Steven Qual
© Pamyra
Die Gründer Felix Wiegand und Steven Qual

Digital, automatisiert und simpel

Der digitale Vermittlungsprozess ist einfach: Versender – egal, ob gewerbetreibend oder privat – geben die Daten ihrer Frachtsendung – von Möbel bis zu Paletten – auf der Pamyra-Webseite in die Suchmaske ein.
Im Unterschied zu herkömmlichen Transportbörsen werden die Anfragen jedoch nicht an Speditionen weitergeleitet und dort manuell bearbeitet: Pamyra berechnet aus der Größe der Fracht, dem Ort des Versenders und dem Zielort der Sendung automatisiert die in Frage kommenden Touren.

Dabei können Versender Fahrzeugausstattung, avisiertes Lieferdatum sowie den Preis für direkte Fahrten und Leerfahrten in einer Übersicht vergleichen und die Speditionen sofort verbindlich beauftragen.
Der digitale Vermittlungsprozess ist einfach
© Pamyra
Der digitale Vermittlungsprozess ist einfach
Ein Win-Win-Effekt in vielerlei Hinsicht: Ökonomische Ressourcen werden effizienter genutzt, während die Umwelt geschont wird.
Aktuell weist Pamyra mehr als 100 registrierte Speditionen bei rund 20 Buchungen pro Tag auf – Erfolgskennzahlen, die zukünftig weiter ausgebaut werden sollen, um Pamyra als führende Vergleichs- und Buchungsplattform für Transporte zu etablieren.
 Spannende Start-ups stellt etailment werktäglich in Kooperation mit dem Start-up-Magazin Berlin Valley vor.