Ein Konsument, der im Internet nach einem Produkt sucht, zeigt: ich will kaufen. Damit ist er ein optimaler Empfänger für gezieltes Online-Marketing. Das Start-up Nano Interactive spielt solche Werbung aus, basierend auf einer Technik, mit der selbst der Suchmaschinengigant Google nicht mithalten kann, wie es heißt.

Suchen Nutzer im Internet nach Informationen, einem Produkt oder einer Dienstleistung, ist dies der beste Moment für die Ansprache mit passender Werbung. Genau an diesem Punkt kommt Nano Interactive ins Spiel: Das Starnberger Start-Up spielt Internetnutzern gezielt Online-Werbung auf Basis ihrer aktuellen Such-Anfragen im Netz aus und schafft damit personifiziertes Marketing über sämtliche Webformate – sei es auf dem Display, über Mobile oder in Video- und Audioformate.

Die Suche im Internet ist eines der stärksten Signale für Online-Marketing überhaupt: Eine aktive Eingabe, die die Wünsche und Absichten eines Konsumenten zum Ausdruck bringt. Die Technologie von Nano Interactive verarbeitet diese Signale in Echtzeit und spielt Werbung genau dort aus, wo die Suche stattfindet und das Marketing am meisten Sinn macht – in Echtzeit direkt beim Nutzer. 

Ganz im Gegensatz zu Googles Suchmaschinenwerbung funktioniert Search Intent Targeting darüber hinaus auf jeder Webseite und ist nicht auf reine Textlinks beschränkt.

Nicht vermuten, sondern wissen, was die Nutzer wollen

Dazu verarbeitet der Technologieanbieter jeden Monat rund fünf Milliarden Suchanfragen und verfügt über mehr als 500 Millionen anonymisierte User-Profile auf seiner Daten-Management-Plattform – keines davon ist älter als 60 Tage. Warum auf aktuelle Suchdaten gesetzt wird, hat einen einfachen Grund: Nano Interactive will nicht nur vermuten, woran die User interessiert sind, sondern es auch wissen. 
Daher verzichtet die Software auf soziodemographische Daten, Profildaten von Zweitquellen oder Lookalike Modelling, die in diesem Kontext durch die hohe Fehlerquote unerheblich sind.



Die Kunden sind Lidl, Lufthansa und Siemens

Erst im Januar erhielt das AdTech-Startup vier Millionen Euro Kapital von der britischen Foresight Group und erfreut sich auch über einen immer weiter anwachsenden Kundenstamm. Marktgrößen wie Lidl, Allianz, Lufthansa und Siemens vertrauen schon in die Expertise des Starnberger Jungunternehmens.

Bisher beschäftigt Nano Interactive 60 Mitarbeiter an sechs Standorten in Europa: Starnberg, Hamburg, London, Paris, Warschau und Belgrad. "Weitere Märkte, in Osteuropa zum Beispiel oder auch Skandinavien, wären für uns interessant", erklärt Gründer Christian Geyer.

Über etailment Start-ups

Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Einzelhandel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

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