Per Smartphone den Backofen einschalten. Smart Home heißt die Vernetzung von Häusern und Wohnungen. Damit sollen Lebensqualität gesteigert und Energieeffizienz verbessert werden. Das Start-up tink bündelt alle aktuellen Lösungen auf dem Markt.

Erst wurden die Telefone smart, dann die Autos und längst sind auch Wohnungen und Häuser an der Reihe. Smart Home ist mehr als nur ein Trend: Zahlreiche Anbieter drängen auf den Markt und versprechen ein komfortableres Leben. Damit Musik, Heizung, Licht und auch der Fernseher nicht mehr nur auf Knopfdruck, sondern ganz automatisch aktiviert werden können, gibt es tink.

Die Vergleichs- und Verkaufsplattform für Smart Home bietet nicht nur einen umfassenden Überblick über Anbieter und Produkte, sondern hilft auch bei der Konfiguration sowie der Installation vor Ort, um die eigenen vier Wände ökologischer und ökonomischer zu gestalten. Im Zentrum stehen die Themen Sicherheit, Heizeffizienz und Entertainment. Alle Produkte können direkt über tink gekauft werden.

In den USA ein großes, in Deutschland ein kleines Thema

Gegründet wurde das Startup 2016 von Marius Lissautzki und Julian Hueck. Die beiden Enthusiasten für Smart Home lernten sich bereits in einem früheren Job kennen, bevor sich ihre Wege wieder kreuzten. Die Idee zu tink kam Lissautzki, als er in den USA arbeitete und feststellte, wie rasant das Thema Smart Home dort an Bedeutung gewann – in Deutschland aber noch immer quasi nicht stattfand. 
 Auch Hueck hatte bereits negative Erfahrungen mit der eingeschränkten Auswahl an Smart-Home-Produkten, der komplizierten Installation sowie der fehlenden Hilfestellung durch Verkäufer und Hersteller gemacht.

Namhafte Investoren zeigen Interesse

Das wollten die beiden ändern und das Thema Smart Home auch in der Bundesrepublik an die breite Masse bringen – übersichtlich und klar verständlich. Kurzentschlossen setzten sie ihre Plattform auf, überzeugten Investoren (Rocket Internet, den Investment-Arm von ProSiebenSat.1 Seven Ventures und Vattenfall) und brachten die Firma zum Laufen.

Mit Erfolg: Erst kürzlich stockten die Bestandsinvestoren ihr Investment um mehr als 10 Millionen Euro auf. Mit diesem zusätzlichen Geld sollen unter anderem eine eigene App und ein Konfigurator für Privathaushalte entwickelt werden.
Mittlerweile arbeiten mehr als 60 Leute an tink – nicht nur im Hauptquartier in Berlin, sondern auch in San Francisco. Von hier aus soll der amerikanische Markt erschlossen werden. 

Über etailment-Start-ups

Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

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