Der Traum für Händler: Computer und Software kümmern sich um Online-Werbung und die Platzierung bei Marktplätzen und in Shops. Das Start-up Izzware hilft, diesen Traum zu realisieren. Mit seiner selbst lernenden Software Izz bietet es E-Commerce als Service an.

 Händler bezahlen erfolgsabhängig dafür, dass ihre Produkte platziert und beworben werden. So bleibt mehr Zeit für Kunden, Strategie und Einkauf. Für etailment erklärt Moritz Schengbier, einer der ersten Mitarbeiter im Izzware-Team und dort verantwortlich für Kundenakquise und neue Geschäfte, was Izzware macht und wie das Start-up tickt.
Die Gründer von Izzware: Kathrin und Maximilian Kimmel
© Izzware
Die Gründer von Izzware: Kathrin und Maximilian Kimmel

Mal ehrlich und ohne Buzzwords  – wie würden Sie ihren Eltern das Start-up erklären?
Moritz Schengbier: Wir helfen Herstellern von Markenprodukten, auch den noch Unbekannten oder denen von Start-Ups, diese online besser zu verkaufen. Die Unternehmen stellen uns die Ware zur Verfügung, und wir übernehmen alles andere.

Wie beschreiben Sie ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner  in einem Tweet?
Schengbier: Wir bieten professionelle, europaweite Multichannel-Vermarktung und Markenpräsentation ohne Vorab- oder Fixkosten an, das machen wir mit Hilfe von Machine Learning und einem erfahrenen Team in aktuell fünf Sprachen.

Okay, für den besonderen Vorteil, den USP bekommen Sie hier einen weiteren Tweet Platz:
Schengbier: Unsere Machine Learning-Software optimiert Werbemaßnahmen und -budgets, außerdem Keywording sowie Lagerlogistik und Prozesse in allen angebundenen Kanälen mit einer Präzision und Geschwindigkeit, die manuell nicht möglich ist.

Welche Unternehmen konnten Sie bereits überzeugen?
Schengbier: Mittelständische Unternehmen zum Beispiel wie Tretter-Schuhe oder Rubberneck, größere Unternehmen wie Hoffmann-Werkzeuge und Start-Ups wie Energieliebe, Bassalo und Männerkerzen.

Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
Schengbier: Mit Herstellern hochwertigster Produkte für Verbraucher. Da wir selbst bei jeder Partnerschaft finanziell ins Risiko gehen, vermarkten wir nur Produkte, an die wir selbst zu 100 % glauben können. Am stärksten sind wir aktuell in den Bereichen Food, Outdoor, Home and Living oder Tierbedarf vertreten.

Was war das wichtigste Learning seit dem Start?
Schengbier: Der Markt reagiert vollkommen anders, als wir uns das selbst vorgestellt haben.

Und was haben Sie daraus gemacht?
Schengbier: Mit Izz eine selbstlernende Software entwickelt, die so viele Unwägbarkeiten auf den Märkten wie möglich in ihre Befehle einbezieht und uns damit hilft, für alle Vertriebskanäle nach Wahrscheinlichkeiten und Erfahrungswerten bessere Entscheidungen zu treffen.


Auf welche Erfolgszahl sind Sie besonders stolz?
Schengbier: Im Schnitt steigen in den ersten sechs bis zehn Monaten nach dem Start unserer Vermarktung die E-Commerce-Umsätze unserer Partner um 50 bis 100 %.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne über ihr Start-up 2020 in einer Wirtschaftszeitung lesen?
Schengbier: Izzware expandiert erfolgreich auf drei Kontinente.

Start-ups ohne Buzzwords:

Können auch Sie ihr Start-up ohne Buzzwords erklären? Sie sind Gründer eines innovativen und spannenden Unternehmens im Umfeld von Handel und FMCG? Dann melden Sie sich bei uns jederzeit unter kolbrueck@etailment.de

Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

Jetzt den Newsletter abonnieren! Die News, Trends und Start-ups des Tages - relevant, kompakt, pointiert. Hier kostenlos bestellen! 

MEHR ZUM THEMA:

Die Rebelle Gründer: Cécile Wickmann und Max Schönemann
© Rebelle
Multichannel

Rebelle - Der Ausflug in die analoge Welt ist kein Luxus


Der Schuh nach Wunsch: Customizing ist der Zukunft
© Fotolia / yuriygolub
Konsumentenverhalten

Direkter Weg zum Kunden: Warum der klassische Handel kaum noch gebraucht wird


Die Rebelle Gründer: Cécile Wickmann und Max Schönemann
© Rebelle
Multichannel

Rebelle - Der Ausflug in die analoge Welt ist kein Luxus