Ob Fahrtenbuch oder Fuhrparkmanagement, Vimcar liefert Software und die passende App. Das Ergebnis freut auch den Steuerberater und ist wasserdicht hinsichtlich der Datenschutzverordnung.

Ende 2014 ging Vimcar an den Start. Innerhalb kürzester Zeit mauserte sich das Startup aus Berlin im umkämpften „Connected Car“-Markt zu einem der führenden Anbieter von telematischen Mobilitäts-Lösungen und hat nun mit der Deutschen Bahn einen der ganz großen Fische der Branche am Haken.
Vimcar integriert den Firmenwagen in das digitale Ökosystem: Die Berliner Köpfe hinter dem Start-up haben sich der Entwicklung von Lösungen verschrieben, die das Autofahren im geschäftlichen Rahmen transparenter und effizienter machen sollen.

Minenfeld Fahrtenbuch entschärft

Das erste Produkt der Berliner wurde zum Erfolg: Mit einem speziellen On-Board-Diagnose-Stecker (OBD) und der dazu passenden Software hat Vimcar eine digitale Alternative für das klassische Fahrtenbuch geschaffen. 
Das zentrale Werkzeug: Der On-Board-Diagnose-Stecker. Einfach einstecken und alle Fahrten werden automatisch aufgezeichnet.
© Vimcar
Das zentrale Werkzeug: Der On-Board-Diagnose-Stecker. Einfach einstecken und alle Fahrten werden automatisch aufgezeichnet.
Das soll nicht nur Zeit und Nerven sparen, sondern auch bares Geld. Das Vimcar-Fahrtenbuch ist komfortabel via Smartphone-App (iOS, Android) oder Desktop steuerbar. Mit nur einem Klick lassen sich die notwendigen Nachweise für die Finanzbehörden exportieren – komplett BMF- und DSGVO-konform.

Das gefällt nicht nur der Deutschen Bahn

Im April hat sich Vimcar einen der ganz großen Fische geangelt: Der Deutsche Bahn-Fuhrpark wird seit April diesen Jahres von Vimcar ausgestattet. Ausschlaggebend für die Entscheidung der DB, dem Berliner Start-up den Auftrag zu geben, seien die umfangreichen Datenschutzmaßnahmen und die Rechtssicherheit der Vimcar-Produkte: Fahrer und Fuhrparkleiter profitieren laut Unternehmensangaben damit gleichermaßen von der betrieblichen Fahrzeugnutzung. "Unser Ziel ist es, das Flottenmanagement komplett neu zu definieren", formuliert Vimcar-Gründer Andreas Schneider den Anspruch.

Vom Fahrtenbuch zum Fuhrparkmanagement

Im vergangenen Jahr hat sich das Jungunternehmen ein 5-Millionen-Euro-Investment von Größen wie Venture Capital Partners und der französischen Arnault-Gruppe gesichert. Bereits zirka 30.000 Fahrzeuge statteten die rund 60 Mitarbeiter von Vimcar bereits mit ihrer Lösung aus.

Zu den Kunden gehören die Allianz, Zalando und Hertha BSC. Nun will sich das Start-up noch breiter aufstellen und prescht in Richtung Fuhrparkmanagement vor: Mit Vimcar Fleet wollen die Gründer den verschiedenen Ansprüchen von kleinen bis mittelständischen Fuhrparks individuell gerecht werden und sich langfristig als digitaler Fuhrparkleiter positionieren. Dabei helfen sollen Partnerschaften wie mit LapID – einem Anbieter für automatische Führerscheinkontrolle – und die Integration von Shell-Tankkarten.

Das ist etailment Start-ups

Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.