Wen man auch fragt, die digitale Transformation des Handels scheint unabwendbar. Fakten werden dort geschaffen, wo die Kassen klingeln.

Christoph Bornschein, Deutschlands „digitaler Einflüsterer“ Nummer 1 und CEO der Digital-Business-Agentur TLLG, sieht den digitalen Wandel im Einzelhandel als ganz natürliche Entwicklung: „Ganz besonders in China beobachten wir die Verschmelzung von on- und offline und siehe da, mittendrin wird das Lädchen nebenan wieder der heimliche Star.“ Einen beträchtlichen Umfang an Cross-Channel-Aktivitäten sieht auch Jens Krüger, Geschäftsführer von Kantar TNS.

Digitale Transformation klingt kompliziert und nach einer großen Herausforderung, lässt sich aber mit einfachen Mitteln angehen. Wichtig ist dabei, dass Einzelhändler eine für sich passende Omnichannel-Strategie finden, welche das Kundenerlebnis in den Vordergrund stellt. Mehr über das Zusammenspiel von Point-of-Sale (PoS), Store-to-Web und Onlinekanäle erfahren Sie im Omnichannel-Strategie Whitepaper.
Immer mehr Einzelhändler setzen auf eine kundenorientierte Omnichannel-Strategie. Angesichts des starken Wettbewerbs und sich wandelnder Kundenerwartungen baute der Mode- und Schuhhändler La Halle kürzlich sein Geschäfts-Informationssystem aus, um dem neuen Omnichannel-Kaufverhalten gerecht zu werden. Im Rahmen dieser Strategie werden 5.000 Geräte in 900 La-Halle-Geschäften mit Comarchs Lösungen für den Einzelhandel ausgestattet. Auch der Lieferant für Haushaltsroboter myRobotcenter hat sein Geschäftsmodell länderübergreifend auf Omnichannel erweitert und damit neue Absatzmärkte erschlossen.

Warum ist Ominchannel so wichtig?
Wenn deutsche Verbraucher Bekleidung kaufen, sind sie kanalübergreifend unterwegs. Dies belegt auch die aktuelle Studie von Comarch und Kantar TNS zu den wichtigsten Trends im Fashion Einzelhandel. 42 Prozent der Konsumenten kaufen zwar noch immer im stationären Geschäft ein ohne vorher im Internet gesucht zu haben. Bereits 21 Prozent der Kunden kaufen jedoch im Laden, haben aber vorher online zu ihrem Einkauf recherchiert, etwa Produkte gesucht oder Preise verglichen. Neun Prozent wählen den umgekehrten Weg und gehen erst in den Laden, um sich umzusehen, kaufen dann aber online ein. Und schließlich vertrauen 27 Prozent ganz aufs Internet und lassen sich Bekleidung direkt nach Hause schicken.
Bekleidungsgeschäfte werden also keineswegs sterben, nur werden sie zunehmend digitaler. Einzelhändler sind nun gefordert: Mobile und offene Lösungen, die sich gut anbinden und vernetzen lassen, sind bei Omnichannel-Verkauf unentbehrlich.

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